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In den letz­ten Wochen stieg die Tem­pe­ra­tur häu­fig auf weit über 30 Grad Cel­si­us. Das beka­men auch Deutsch­lands Stra­ßen, ins­be­son­de­re Auto­bah­nen, zu spü­ren. Durch die stän­di­ge Hit­ze­strah­lung kam es ver­mehrt zu Schä­den im Asphalt. Das führ­te dazu, dass Tem­po­li­mits von 80 km/h ver­hängt wur­den und an gefähr­de­ten Abschnit­ten, wie der A3 bei Regens­burg, Tests mit Mess­fahr­zeu­gen durch­ge­führt wer­den. Betrof­fen sind auch die A5, A6 und A656. Spe­zi­el­le Fahr­zeu­ge wie von Hon­da oder VW Pas­sat sind nicht im Beson­de­ren betrof­fen.

Bun­des­ver­kehrs­mi­nis­ter Alex­an­der Dob­rindt sag­te dazu: „Alle Schä­den wer­den umge­hend repa­riert“. Er teil­te der „Pas­sau­er Neu­en Pres­se“ mit, dass er einen Akti­ons­plan gegen Hit­ze­s­chä­den auf­ge­legt habe. Doch gefähr­lich sind nicht nur Ris­se oder Auf­tür­mun­gen der Stra­ßen; die Fahr­bah­nen wer­den mit stei­gen­der Hit­ze auch wei­cher. Durch das hohe Gewicht von LKW kön­nen so Spur­ril­len ent­ste­hen, die beson­ders für Motor­rad­fah­rer gefähr­lich sein kön­nen. Auch des­halb wer­den Tem­po­li­mits ver­hängt. Dass die Schä­den im Asphalt ein ech­tes Risi­ko dar­stel­len, zeigt ein Fall von Juni 2013, wo ein Motor­rad­fah­rer auf eine Wöl­bung mit einem hal­ben Meter Höhe auf­ge­fah­ren und gegen eine Leit­plan­ke geprallt ist. Der Fah­rer ist noch am Unfall­ort gestor­ben.