Björn Wylezich / fotolia

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Jetzt zum Som­mer lagern vie­le ihr Win­ter­au­to ein und holen Cabrio oder Motor­rad aus der Gara­ge. Von den rund 47 Mil­lio­nen zuge­las­se­nen Fahr­zeu­gen in Deutsch­land sind immer­hin 1,8 Mil­lio­nen nicht das gesam­te Jahr unter­wegs. Wer sein Gefährt jedoch nur ein paar Mona­te im Jahr ver­wen­det, will sein Geld für Steu­ern und Ver­si­che­rung auch nur für die­se Zeit berap­pen. Mit einem Sai­son­kenn­zei­chen ist das mach­bar. Der Auto­fah­rer mel­det sein Fahr­zeug ein­ma­lig für min­des­tens zwei, maxi­mal elf Mona­te bei der Zulas­sungs­stel­le an. Bis zur Abmel­dung ist der Zeit­raum der Zulas­sung dann Jahr für Jahr gültig.

Saisonzeitraum bei Schadenfreiheitsklasse beachten

Wer für sein Auto ein Sai­son­kenn­zei­chen bean­tragt und nicht bereits in der unters­ten Scha­den­frei­heits­klas­se fährt, soll­te beim Ver­si­chern eines beden­ken: Nur wenn ein Ver­trag wenigs­tens 180 Tage im Jahr läuft, wird er bei Scha­den­frei­heit in eine bes­se­re Scha­den­frei­heits­klas­se ein­ge­stuft. Bei Abschluss einer Kas­ko­ver­si­che­rung erhal­ten die Fahr­zeu­ge im Ruhe­zeit­raum noch Ver­si­che­rungs­schutz. Dies ist zum Bei­spiel dann von Vor­teil, wenn das Auto in der Win­ter­zeit gestoh­len wird.