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Schlagwort: Jeep

EuroNCAP: Sicherheitsassistenten werden nun berücksichtigt

Kzenon / fotolia

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Gute Insas­sen­si­cher­heit allein reicht mitt­ler­weile nicht mehr, um beim EuroN­CAP-Crash­test fünf Sterne zu bekom­men. Dage­gen wer­den elek­tro­ni­sche Assis­ten­ten für die Maxi­mal­wer­tung immer bedeut­sa­mer. Dies offen­bart auch der neu­este Test­durch­gang mit den vier Kan­di­da­ten Renault Espace, Suzuki Vitara, Fiat 500X und Mazda 2.

Zwei Autos, der Espace und der Vitara, beka­men fünf Sterne, die bei­den übri­gen muss­ten sich mit vier Ster­nen begnü­gen. Inter­es­san­ter­weise erhiel­ten aber alle vier Wagen posi­tive Bewer­tun­gen (über 80 Pro­zent) für die Sicher­heit der vorne sit­zen­den Insas­sen. Dage­gen beka­men Mazda 2 und 500X bei den Assis­tenz­sys­te­men gerade mal je 64 Pro­zent, wäh­rend die bei­den Fünf-Sterne-Autos hier gut abschnit­ten: Der Espace erreichte 80 Pro­zent, der Vitara 75 Prozent.

Zu den akti­ven Sicher­heits­sys­te­men, die in die Bewer­tung mit ein­flie­ßen, zäh­len unter ande­rem Not­brems­sys­teme für Geschwin­dig­kei­ten über 30 km/h. Dabei erhielt der Vitara mit 2,4 Punk­ten die beste Wer­tung – das Sys­tem funk­tio­niert nach Ansicht der Tes­ter sehr gut. Der Espace heimste gerade mal einen hal­ben Punkt ein, da der Assis­tent nicht gut funk­tio­nierte. Die bei­den Ver­lie­rer erhiel­ten null Punkte: Für den Mazda 2 gibt es über­haupt kei­nen sol­chen Hel­fer, beim Fiat 500X wird er nur in ein paar Fahr­zeuge integriert.

Auch über­höh­tes Tempo ist nach wie vor eine wich­tige Unfall­ur­sa­che. Assis­ten­ten hel­fen, zumin­dest unab­sicht­li­che Ver­stöße zu ver­mei­den und wer­den daher von den EuroNCAP-Testern posi­tiv gewer­tet. Der 500X, der Mazda 2 und der Vitara besit­zen Geschwin­dig­keits­be­gren­zer, die man jedoch manu­ell ein­stel­len muss – das genügt für 1,3 Punkte. Der Espace mit sei­nem kame­ra­ba­sier­ten Sys­tem schnitt hier ein­deu­tig bes­ser ab und kam auf drei Punkte.

Auch unab­hän­gig von den Assis­ten­ten gab es in letz­ter Zeit Ände­run­gen. So kam Anfang 2015 ein zwei­ter Fron­tal­auf­prall auf vol­ler Fahr­zeug­breite dazu. Er wird zusätz­lich zu der bis­lang durch­ge­führ­ten Kol­li­sion mit defor­mier­ba­rer Bar­riere und 40 Pro­zent Über­de­ckung absol­viert. Grund: Die Fahr­zeuge wur­den in letz­ter Zeit immer stei­fer und fes­ter, was zur Folge hatte, dass weni­ger Ver­let­zun­gen durch ver­formte oder ein­drin­gende Karos­se­rie­teile pas­sier­ten. Aber auch wenn man nicht gegen ein Blech­teil gerät, kann man sich allein schon durch die starke Ver­zö­ge­rung beim Auf­prall mas­sive innere Ver­let­zun­gen holen. Daher wird für den neuen Fron­tal­test ein soli­der, nicht ver­form­ba­rer Wider­stand ver­wen­det. Die Gesamt­punkt­zahl für den fron­ta­len Auf­prall wird auf die zwei Tests verteilt.

Beim Sei­ten­auf­prall rast jetzt ein schwe­re­rer Schlit­ten in die Fahr­zeug­flanke, und ebenso beim seit­li­chen Pfahl­auf­prall wird ein stär­ke­rer Auf­prall simu­liert. Bei bei­den wird nun der neue „WorldSID“-Dummy ver­wen­det, mit dem sich die Ver­let­zun­gen bes­ser beur­tei­len las­sen. Auch wur­den die Punk­te­schwel­len für das Errei­chen von drei, vier und fünf Ster­nen erhöht. Zusam­men­ge­fasst sind die Ände­run­gen so gra­vie­rend, dass sich die Ergeb­nisse nicht mehr mit älte­ren Ergeb­nis­sen ver­glei­chen las­sen. So darf man sich auch nicht wun­dern, dass der 500X jetzt eine schlech­tere Wer­tung erhielt als der prak­tisch bau­glei­che Jeep Rene­gade, der 2014 noch auf fünf Sterne kam. 


Konzept: Jeep Renegade Hard Steel auf dem Genfer Salon 2015 vorgestellt

francescopaoli / fotolia

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Kaum ist der neue Jeep Rene­gade erschie­nen, da nut­zen der haus­ei­gene Tuner Mopar und das Design-Zentrum von Fiat Chrys­ler Auto­mo­bi­les (FCA) das Spit­zeb­mo­dell Trailhawk, um ein inter­es­san­tes Gespann mit Namen „Jeep Rene­gade Hard Steel con­cept“ her­zu­stel­len. Auf dem Gen­fer Auto­sa­lon (5. bis 15. März 2015) ist es nun zum ers­ten Mal zu sehen.

Das Kon­zept setzt sich aus Zug­fahr­zeug und Anhän­ger zusam­men. Das Zug­fahr­zeug trägt eine sil­ber­far­bene Lackie­rung, die an gebürs­te­ten Stahl erin­nert. Außer­dem wur­den die Stoß­fän­ger, die Dach­re­ling, der Küh­ler­grill, die Luft­hutze auf der Motor­haube sowie die 16-Zoll-Felgen in mat­tem Schwarz gesetzt. Das Farb­kon­zept fin­det ebenso im Inte­ri­eur Ver­wen­dung: Hand­schuh­fach­de­ckel, Lüf­tungs­dü­sen, Laut­spre­cher und Mit­tel­kon­sole sind in gebürsteter-Stahl-Optik gehal­ten. Die Sitze und die Tür­ver­klei­dun­gen sind mit schwar­zem Leder im „Used Look“ überzogen.

Höhe­punkt des Jeep Rene­gade Hard Steel con­cept ist der Anhän­ger, des­sen Heck das Design des Basis-Fahrzeugs wider­spie­gelt. Auch er besitzt das glei­che Farb­schema wie die 125-kW-Renegade-Zugmaschine. Wird der Trai­ler geöff­net, erscheint ein gro­ßer Touch­screen, der eine erste Vor­stel­lung von „Ucon­nect LIVE“ für Europa ver­mit­teln soll. Das durch das Inter­net unter­stützte Sys­tem soll ab Som­mer 2015 in den Jeep Rene­gade Ein­zug hal­ten. Es kommt mit Ser­vices wie Internet-Radio oder Echtzeit-Verkehrsinformationen daher, wel­che dann auf dem fünf- oder 6,5-Zoll-Touchscreen in der Mit­tel­kon­sole dar­ge­stellt wer­den. Des Wei­te­ren beinhal­tet der Anhän­ger ein WiFi-System von Mopar, das den Trai­ler in einen mobi­len Hot­spot verwandelt. 


WaterCar Panther: Zu Lande und zu Wasser

watman / fotolia

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Stel­len Sie sich das fol­gende Sze­na­rio vor: Sie befin­den sich mit Ihrer Liebs­ten im Jeep. Unver­mit­telt schla­gen Sie eine Spritz­tour an der Küste vor. Jedoch nicht auf der Straße, son­dern im Was­ser. Kein Pro­blem, wenn es nach der US-Firma Water­Car geht, deren neu­es­tes Pro­dukt, der Pan­ther, ein rein­ras­si­ges Amphi­bi­en­fahr­zeug ist.

Das Design des Pan­ther ist nicht grund­los dem Jeep CJ-8 nach­emp­fun­den. Für das zwi­schen 1984 und 1987 gefer­tigte Modell gibt es in den USA eine mas­sige Ver­sor­gung mit Tei­len und Zube­hör. Der Pan­ther ver­fügt über einen Rohr­rah­men, über den sich eine Fiberglas-Karosserie spannt. Dort hin­ein füllt Water­Car etwa drei Qua­drat­me­ter Spezial-Styropor, was den Wagen unsink­bar machen soll. Betrie­ben wird der 1 338 Kilo­gramm schwere und 4,57 Meter lange Pan­ther von einem 3,7-Liter-V6 aus dem Hause Honda. Ande­ren Aggre­gat­lö­sun­gen ver­wei­gert Water­Car jed­wede Unterstützung.

In Kom­bi­na­tion mit einem manu­el­len Viergang-Getriebe erreicht der Pan­ther auf der Straße rund 130 km/h, im Was­ser sind es immer noch recht fixe 71 Sachen. Nach Anga­ben des Her­stel­lers ist der Amphibien-Jeep ins­be­son­dere für Salz­was­ser geeig­net, sollte danach aber gründ­lich aus­ge­spült wer­den. Wer sei­nen Pan­ther eigen­stän­dig ver­voll­stän­di­gen will, zahlt 76 000 US-Dollar (gut 58 000 Euro) für ein so genann­tes „rol­ling chas­sis“, ein kom­plet­tes Fahr­zeug gibt es für 135 000 Dol­lar, umge­rech­net knapp 103 000 Euro.


Der überarbeitete Jeep Grand Cherokee im exklusiven Test

heyitsmok / fotolia

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Der Klas­si­ker schlecht­hin aus dem Hause Jeep ist und bleibt selbst­ver­ständ­lich der Wil­lys MB. Der wäh­rend des Zwei­ten Welt­kriegs für die US-Army ent­wi­ckelte Off­roa­der gilt als Urahn sämt­li­cher Gelän­de­wa­gen. Ebenso Pio­nier­ar­beit hat der Grand Che­ro­kee geleis­tet. Er war eines der ers­ten US-SUVs, wel­che in Deutsch­land ange­bo­ten wur­den, lange bevor sol­che hub­raum­star­ken Rie­sen­ge­fährte hier­zu­lande beliebt wur­den. Nun geht die inzwi­schen vierte Gene­ra­tion optisch sowie tech­nisch über­ar­bei­tet an den Start. Schafft es der Grand Che­ro­kee ein Klas­si­ker zu werden?

Wich­tigste Ände­rung ist ein erneu­er­tes Getriebe: Kamen im Grand Che­ro­kee bis­lang Auto­ma­tik­ge­triebe mit fünf und sechs Stu­fen zum Ein­satz, wird die Kraft in Zukunft in allen Model­len über einen Achtgang-Automaten über­tra­gen. Das Getriebe aus dem Hause ZF hat seine Bewäh­rungs­probe bereits hin­ter sich und erfreut sich bei Her­stel­lern wie Audi, BMW, Por­sche oder Jaguar gro­ßer Beliebt­heit. Daher konnte Jeep beim Zukauf eigent­lich kaum etwas falsch machen – und ent­spre­chend über­zeu­gend voll­streckt die Achtgang-Automatik im Grand Che­ro­kee ihre Arbeit. Die Gang­wech­sel sind zügig, but­ter­weich und stets zur rech­ten Zeit. Wer will, kann über Padd­les am Lenk­rad ebenso manu­ell schal­ten. Das mag beim sport­li­chen SRT mit 6,4-Liter-V8 und 468 PS Sinn machen, beim relax­ten Dreiliter-Turbodiesel mit 250 PS ist es kaum erfor­der­lich. Außer gestei­ger­tem Fahr­kom­fort bringt das neue Auto­ma­tik­ge­triebe einen zusätz­li­chen Vor­teil: gerin­gere Ver­brauchs­werte. Im Ver­hält­nis zum Vor­gän­ger soll die Erspar­nis bis zu zehn Pro­zent betra­gen. Beim Die­sel bei­spiels­weise sank der Norm­ver­brauch von 8,3 auf 7,5 Liter. In der Pra­xis sollte jedoch selbst bei dezen­ter Fahr­weise mit einer Neun vor dem Komma kal­ku­liert werden.

Die beson­ders für den hei­mi­schen US-Markt wich­ti­gen Ben­zin­mo­to­ren (3,6-Liter-V6 mit 286 PS, 5,7-Liter-V8 mit 352 PS und der erwähnte 6,4-Liter-V8 mit 468 PS) dürf­ten hier­zu­lande wei­ter­hin keine große Rolle spie­len. Umso inter­es­san­ter ist es, dass der bis­her aus­schließ­lich in Europa ver­füg­bare Sechszylinder-Selbstzünder künf­tig auch in der Diesel-Diaspora USA ange­bo­ten wird. Bei uns ist der von der Kon­zern­mut­ter Fiat stam­mende 3.0 V6 Mul­ti­Jet in Leis­tungs­stu­fen mit 190 und 250 PS erhält­lich. Die stär­kere Vari­ante hat dadurch um neun Pfer­de­stär­ken zuge­legt, das maxi­male Dreh­mo­ment ist von 550 auf 570 New­ton­me­ter ange­stie­gen. Mit die­sem Die­sel ist das immer­hin knapp 2,5 Mega­gramm schwere Gefährt abso­lut ange­mes­sen moto­ri­siert. Das nicht laute, aber unter Voll­last wohl­tu­end ker­nige Aggre­gat sorgt stets für guten Durch­zug. In 8,2 Sekun­den geht’s von null auf Tempo 100, maxi­mal sind 202 km/h drin.

In den höhe­ren Aus­stat­tungs­va­ri­an­ten ist der Grand Che­ro­kee mit einer Luft­fe­de­rung bestückt. Auf diese Weise liegt das Auto auf der Straße, wie man das von einem Ami-SUV erwar­tet: als gemütlich-komfortables Dick­schiff, das ordent­lich schau­kelt und wankt. Das wei­che Fahr­werk bügelt einer­seits Boden­wel­len fabel­haft aus, Quer­fu­gen schla­gen ande­rer­seits umso stär­ker durch. Gelenkt wird über ein gro­ßes Volant, wel­ches gut in der Hand liegt. Ähn­lich wie Range Rover legt auch Jeep gro­ßen Wert dar­auf, dass seine SUVs rich­tige Gelän­de­gän­ger sind. Beim Grand Che­ro­kee kann in Kom­bi­na­tion mit der Luft­fe­de­rung die Boden­frei­heit auf bis zu 28 Zen­ti­me­ter gestei­gert wer­den. Als zusätz­li­che Hel­fer­lein für den Ein­satz in unweg­sa­mem Gelände die­nen eine Gelän­de­un­ter­set­zung, die Trak­ti­ons­re­ge­lung Selec-Terrain mit fünf unter­schied­li­chen Fahr­pro­gram­men (Sand, Matsch, Schnee, Fels und Auto­ma­tik) sowie ein Berganfahr- und ein Berg­ab­fahras­sis­tent. Der All­rad­an­trieb ist seri­en­mä­ßig. Für den gro­ßen Die­sel ste­hen abhän­gig von der Aus­stat­tungs­li­nie zwei Sys­teme zur Aus­wahl: Quadra-Trac II mit ver­än­der­li­cher Kraft­ver­tei­lung zwi­schen Vorder- und Hin­ter­achse sowie Quadra-Drive II, wel­ches zusätz­lich über ein elek­tro­nisch gere­gel­tes Hinterachs-Sperrdifferenzial verfügt.

Im Cock­pit ersetzt eine far­bige und bequem ables­bare LCD-Anzeige die klas­si­schen Rund­in­stru­mente. Außer dem Tacho und dem Dreh­zahl­mes­ser las­sen sich hier auch die Daten des Bord­com­pu­ters, Navi­ga­ti­ons­hin­weise oder Infos zu den Selec-Terrain-Programmen anzei­gen. Außer­dem fin­det im Grand Che­ro­kee ein neues, von Harman/Kardon ent­wi­ckel­tes Infotainment- und Navi­ga­ti­ons­sys­tem Ver­wen­dung. Bedient wird es über einen 8,4-Zoll-Touchscreen, doch die Bedie­nung zeigt sich als nicht immer ganz logisch. Zudem wäre es zweck­mä­ßi­ger, Funk­tio­nen wie die Sitz­hei­zung nicht auch noch in die­ses Sys­tem zu inte­grie­ren. Das Inte­ri­eur wird nun durch dun­kel lackierte Zier­leis­ten aus Holz auf­ge­hübscht. Sie kön­nen aber nicht dar­über hin­weg täu­schen, dass der Innen­raum alles in allem einen etwas lieb­lo­sen und vor allem wenig wer­ti­gen Ein­druck hin­ter­lässt. Die Kunst­stof­fele­mente, wel­che ohne­hin zu viel Platz in der Arma­tu­ren­ta­fel ein­neh­men, sehen recht bil­lig aus, die Leder­be­züge der Sitze nach Kunst­le­der. Kein Man­gel herrscht im Grand Che­ro­kee dage­gen beim Platz­an­ge­bot. Das gilt für Fah­rer und Bei­fah­rer genauso wie für bis zu drei Pas­sa­giere im Fond. Das Fas­sungs­ver­mö­gen des Kof­fer­raums beträgt ordent­li­che 782 bis 1 554 Liter.

Das mit dem Start der vier­ten Gene­ra­tion bei­nahe schon revo­lu­tio­nierte Außen­de­sign des Grand Che­ro­kee wurde im Rah­men des Face­lifts nur bedäch­tig ange­tas­tet. Auf­fäl­ligste Ände­rung ist die neu gestal­tete Front­par­tie mit einem neuen Siebenkammer-Kühlergrill, einem ver­än­der­ten Stoß­fän­ger sowie schma­le­ren Schein­wer­fern, die nun zusätz­lich eine mar­kante Tagfahr-LED-Spange tra­gen. Hin­ten fal­len beson­ders die ver­grö­ßer­ten Rück­leuch­ten auf.

Zu den deut­schen Jeep-Händlern kommt der über­holte Grand Che­ro­kee im Juli 2013. Der Dreiliter-Diesel mit 250 PS ist ab 52 900 Euro erhält­lich, das sind immer­hin 2 400 Euro mehr als bislang. 


Das Ranking der Automarken 2010 im Vergleich

Ins­ge­samt wur­den 2010 etwa 23 Pro­zent weni­ger Neu­wa­gen zuge­las­sen, die Fol­gen der Abwrack­prä­mie sind noch deut­lich spür­bar. Ledig­lich im Dezem­ber wur­den wie­der mehr Autos gekauft als im Vor­jah­res­mo­nat und damit 6,9 Pro­zent mehr als im Dezem­ber 2009. 2009 war ein Jahr der Super­la­tive für den deut­schen Auto­markt, es wur­den dank Abwrack­prä­mie 3,8 Neu­zu­las­sun­gen gemel­det. Im Ver­gleich zum abwrack­prä­mi­en­freien Jahr 2008 steht 2010 den­noch gut da, wes­halb man opti­mis­tisch ins neue Jahr bli­cken kann. Eine ste­tige und sta­bile Erho­lung des Mark­tes soll posi­tiv stim­men, man rech­net mit 3,1 Mil­lio­nen Neu­zu­las­sun­gen und mehr.

Der Anteil von deut­schen Kon­zern­mar­ken hat sich von 66 auf 70 Pro­zent ver­grö­ßert, so der VDA 2010. Um 11 Pro­zent­punkte stieg der Anteil von neu zuge­las­se­nen PKW mit Die­sel­an­trieb auf stolze 42 Pro­zent, vier von sol­chen Diesel-Autos stam­men von Pro­du­zen­ten aus Deutsch­land. Auch der Export boomt wie­der. Die Auf­träge stie­gen im Dezem­ber um 14 Pro­zent an, im Gesamt­jahr um ein Fünf­tel. Ins­ge­samt wur­den etwa ein Vier­tel Autos mehr ver­kauft, was etwa 4,2 Mil­lio­nen PKW ent­spricht. 2011 wer­den, so der VDA, etwa 4,4 Mil­lio­nen Autos ver­kauft wer­den. Man geht für 2011 von einem neuen Rekord­jahr für den Export aus.

Die ein­zel­nen Auto­mar­ken erfreuen sich unter­schied­li­cher Beliebt­heit und ste­hen anteils­mä­ßig unter­schied­lich da. Lan­cia ver­zeich­nete ein Minus von 28,1 Pro­zent im Ver­gleich zum Januar bis Dezem­ber 2009 und hatte damit 2010 einen Markt­an­teil von 0,1 Prozent.

Es wur­den ins­ge­samt 1 463 Lan­cias zuge­las­sen und Lan­cia geht damit an letzte Stelle auf Platz 32.

Platz 31 belegt Lada mit einem Markt­an­teil von 0,1 Pro­zent im Jahr 2010 sowie 2 388 Neu­zu­las­sun­gen. Er erhält damit ein Minus von 48,3 Pro­zent zum Vorjahr.

Auf Platz 30 liegt Jaguar mit 3 166 Neu­zu­las­sun­gen und einem Plus von 8,8 Pro­zent, sein Markt­an­teil betrug 0,1 Pro­zent im Jahr 2010.

Platz 29 mit 5 317 Neu­zu­las­sun­gen erhält Dai­hatsu. Der Markt­an­teil die­ser Marke betrug 2010 0,2 Pro­zent und erhält damit ein Minus von 49,8 Prozent.

Platz 28 geht an Chrys­ler sowie Jeep und Dodge mit einem Minus von 17,4 Pro­zent und einem Anteil von 0,2 Pro­zent am Markt im Jahr 2010. Es wur­den 6 363 Neu­zu­las­sun­gen verbucht.

Auf Platz 27 liegt Land Rover mit 6 580 Neu­zu­las­sun­gen und einem Plus von 30,6 Pro­zent sowie einem Markt­an­teil von 0,2 Prozent.

Platz 26 belegt Sub­aru mit 7 763 Neu­zu­las­sun­gen und einem Minus von 15,7 Pro­zent – Markt­an­teil ist 03 Prozent.

Platz 25 geht an Alfa Romeo mit 8 621 Neu­zu­las­sun­gen und einem Minus von 28,1 Pro­zent, damit ein Markt­an­teil von 0,3 Pro­zent im ver­gan­ge­nen Jahr.

Platz 24 belegt Por­sche mit 16 257 Neu­zu­las­sun­gen sowie einem Markt­an­teil von 0,6 Pro­zent und erhält ein Plus von 6,0 Prozent.

Platz 23 belegt Che­v­ro­let mit 24 483 Neu­zu­las­sun­gen und einem Minus von 21,7 Pro­zent sowie einem Markt­an­teil von 0,8 Prozent.

Platz 22 belegt Mitsu­bi­shi mit 24 873 Neu­zu­las­sun­gen und einem Minus von 18,2 Pro­zent sowie einem Markt­an­teil von 0,9 Pro­zent im Jahr 2010.

Platz 21 belegt Volvo mit 25 795 Neu­zu­las­sun­gen und einem Minus von 1,0 Pro­zent sowie einem Markt­an­teil von 0,9 Pro­zent im Jahr 2010.

Platz 20 sicherte sich Smart mit 29 069 Neu­zu­las­sun­gen und einem Minus von 14,5 Pro­zent sowie einem Markt­an­teil von 1,0 Pro­zent im Jahr 2010.

Platz 19 ging an Honda mit 30 432 Neu­zu­las­sun­gen und einem Minus von 32,6 Pro­zent sowie einem Markt­an­teil von 1,0 Pro­zent im Jahr 2010.

Platz 18 belegte Suzuki mit 32 549 Neu­zu­las­sun­gen und einem Minus von 45,0 Pro­zent sowie einem Markt­an­teil von 1,1 Pro­zent im Jahr 2010.

Platz 17 belegte Kia mit 36 624 Neu­zu­las­sun­gen und einem Minus von 33,9 Pro­zent sowie einem Markt­an­teil von 1,3 Pro­zent im Jahr 2010.

Platz 16 belegte Mazda mit 46 210 Neu­zu­las­sun­gen und einem Minus von 23,0 Pro­zent sowie einem Markt­an­teil von 1,6 Pro­zent im Jahr 2010.

Platz 15 ging an Seat mit 50 449 Neu­zu­las­sun­gen und einem Minus von 27,3 Pro­zent sowie einem Markt­an­teil von 1,7 Pro­zent im letz­ten Jahr.

Platz 14 belegte Nis­san inkl. Infi­niti mit 61 375 Neu­zu­las­sun­gen und einem Minus von 7,7 Pro­zent sowie einem Markt­an­teil von 2,1 Pro­zent im Jahr 2010.

Platz 13 ging an Citroën mit 68 436 Neu­zu­las­sun­gen und einem Minus von 32,5 Pro­zent sowie einem Markt­an­teil von 2,3 Pro­zent im letz­ten Jahr.

Platz 12 belegte Hyun­dai mit 74 287 Neu­zu­las­sun­gen und einem Minus von 18,7 Pro­zent sowie einem Markt­an­teil von 2,5 Pro­zent im Jahr 2010.

Platz 11 erzielte Fiat mit 78 190 Neu­zu­las­sun­gen und einem Minus von 52,3 Pro­zent sowie einem Markt­an­teil von 2,7 Pro­zent im Jahr 2010.

Platz 10 erreichte Toyota inkl. Lexus mit 78 708 Neu­zu­las­sun­gen und einem Minus von 43,2 Pro­zent sowie einem Markt­an­teil von 2,7 Pro­zent im Jahr 2010.

Platz 9 erzielte Peu­geot mit 84 242 Neu­zu­las­sun­gen und einem Minus von 35,3 Pro­zent sowie einem Markt­an­teil von 2,9 Pro­zent im Jahr 2010.

Platz 8 ging an Skoda mit 132 150 Neu­zu­las­sun­gen und einem Minus von 30,7 Pro­zent sowie einem Markt­an­teil von 4,5 Pro­zent im letz­ten Jahr.

Platz 7 erreichte Renault inkl. Dacia mit 153 555 Neu­zu­las­sun­gen und einem Minus von 32,0 Pro­zent sowie einem Markt­an­teil von 5,3 Pro­zent im Jahr 2010.

Platz 6 erzielte Ford mit 198 156 Neu­zu­las­sun­gen und einem Minus von 31,8 Pro­zent sowie einem Markt­an­teil von 6,8 Pro­zent im Jahr 2010.

Platz 5 ging an Audi mit 226 872 Neu­zu­las­sun­gen und einem Minus von 3,4 Pro­zent sowie einem Markt­an­teil von 7,8 Pro­zent im letz­ten Jahr.

Platz 4 erreichte Opel mit 233 498 Neu­zu­las­sun­gen und einem Minus von 31,0 Pro­zent sowie einem Markt­an­teil von 8,0 Pro­zent im Jahr 2010.

Platz 3 erzielte BMW inkl. Mini mit 266 729 Neu­zu­las­sun­gen und einem Plus von 3,4 Pro­zent sowie einem Markt­an­teil von 9,1 Pro­zent im Jahr 2010.

Platz 2 ging an Mer­ce­des mit 281 240 Neu­zu­las­sun­gen und einem Minus von 0,5 Pro­zent sowie einem Markt­an­teil von 9,6 Pro­zent im letz­ten Jahr.

Platz 1 als Spit­zen­rei­ter erreichte VW mit 613 808 Neu­zu­las­sun­gen und einem Minus von 23,8 Pro­zent sowie einem Markt­an­teil von 21,0 Pro­zent im Jahr 2010.