Das Rad­la­ger ist ein wich­ti­ger Teil der Ver­bin­dung zwi­schen Ach­se und Rad­na­be. Die­ses Wälz­la­ger ermög­licht es, dass das Rad des Fahr­zeugs über­haupt rollt. Jedoch ist das Bau­teil anfäl­lig gegen­über über­mä­ßi­gen Belas­tun­gen und kann Schä­den davon­tra­gen. Doch wie erkennt man sicher, wann ein Rad­la­ger defekt ist? In unse­rem Blog erfah­ren Sie, an wel­chen Sym­pto­men Sie ein kaput­tes Rad­la­ger erken­nen und somit grö­ße­re Schä­den ver­hin­dern kön­nen!

Ist das Rad­la­ger defekt, kön­nen teu­re Fol­ge­schä­den ent­ste­hen. Erfah­ren Sie, wie Sie ein kaput­tes Rad­la­ger erken­nen. (Quel­le: Irina/stock.adobe.com)

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Radlager defekt: ein schwer zu überprüfendes Bauteil

Im Gegen­satz zu vie­len ande­ren Beschä­di­gun­gen von Auto­tei­len lässt sich ein kaput­tes Rad­la­ger nicht so ein­fach durch eine Sicht­kon­trol­le ent­de­cken. Das Lager befin­det sich hin­ter der Rad­na­be und der Fel­ge, sodass es ohne auf­wen­di­ge Arbeit nicht erreich­bar ist. Den­noch gibt es eini­ge Mög­lich­kei­ten, mit denen man rela­tiv sicher fest­stel­len kann, in wel­chem Zustand sich das Lager befin­det. Wer es von der Bau­art genau wis­sen möch­te: bei dem Rad­la­ger han­delt es sich um ein Kegel­rol­len­la­ger (mehr Infor­ma­tio­nen bei Wiki­pe­dia).

Wie erkennt man den Radlagerdefekt am Auto?

Wäh­rend der Fahrt macht ein beschä­dig­tes Rad­la­ger oft Geräu­sche bei Kur­ven­fahr­ten. Ach­ten Sie hier auf ein kla­ckern­des Geräusch. Dies deu­tet rela­tiv zuver­läs­sig auf eine Beschä­di­gung an einem der Lager hin. Meis­tens kann man sogar mit hoher Wahr­schein­lich­keit hören, von wel­chem Lager das Geräusch aus­geht. Alter­na­tiv kann man bei dem Ver­dacht eines Scha­dens das Fahr­zeug auf eine Hebe­büh­ne fah­ren und tes­ten, wie viel Spiel der Rei­fen bei Seit­wärts­be­we­gun­gen hat. Wenn sich die Fel­ge so anfühlt, als wäre sie nicht fest ver­schraubt, ist höchst­wahr­schein­lich das Lager beschä­digt.

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Vibrationen, Geräusche oder Reifenprobleme – Hinweise für ein defektes Radlager

Per­ma­nent auf­tre­ten­de Vibra­tio­nen oder unge­wöhn­li­che Geräu­sche deu­ten dar­auf hin, dass das Lager zu viel Spiel­raum hat. Wenn Sie fest­stel­len, dass sich die Rei­fen ungleich­mä­ßig abnut­zen, also bei­spiels­wei­se mehr Pro­fil auf der Innen­sei­te ver­lie­ren, kann dies eben­falls mit einem kaput­ten Lager zusam­men­hän­gen. Auch über­hit­ze Fel­gen kön­nen auf beschä­dig­te Lager hin­wei­sen. Ein wei­te­res Anzei­chen ist, dass das Fahr­zeug auf gera­der Stre­cke, bei schar­fen Kur­ven­fahr­ten oder bei hef­ti­gen Brems­ma­nö­vern die Ten­denz dazu ent­wi­ckelt, zu einer bestimm­ten Sei­te zu zie­hen. Soll­te das Fahr­zeug hier aus­bre­chen, soll­ten Sie den Zustand der Lager unbe­dingt über­prü­fen las­sen, denn die­ser Umstand spricht sehr deut­lich für ein defek­tes Rad­la­ger.

Wann ein Radlager am Auto getauscht werden sollte

Es gibt zwei Grund­re­geln, die man befol­gen soll­te: Zum einen: Wenn bei den genann­ten Tests Auf­fäl­lig­kei­ten auf­tre­ten, die auf ein beschä­dig­tes Lager hin­deu­ten, soll­te man schnellst­mög­lich für Ersatz sor­gen. Zum ande­ren soll­ten die Lager nach einer gewis­sen Lauf­leis­tung sicher­heits­hal­ber gewech­selt wer­den. Die­ses Inter­vall liegt, je nach Her­stel­ler, zwi­schen 130.000 und 190.000 km. Es emp­fiehlt sich in bei­den Fäl­len, alle Rad­la­ger am Fahr­zeug auf ein­mal zu tau­schen.

 

Was kostet ein Tausch des Lagers?

Ein Rad­la­gersatz, der alle nöti­gen Tei­le beinhal­tet, kos­tet meist zwi­schen 20 und 75 Euro, abhän­gig von der Mar­ke und dem Fahr­zeug. Der Aus­tausch soll­te jedoch aus­schließ­lich von einem Fach­mann vor­ge­nom­men wer­den, da es sich um sicher­heits­re­le­van­te Auto­tei­le han­delt. Ein feh­ler­haft mon­tier­ter Rad­la­gersatz kann im schlimms­ten Fal­le dazu füh­ren, dass das kom­plet­te Rad abreißt.

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