Bei Dun­kel­heit oder schlech­ten Sicht­ver­hält­nis­sen sind Auto­schein­wer­fer ein wich­ti­ges Sicher­heits­mit­tel, um zu sehen und gese­hen zu wer­den. Um eine opti­ma­le Aus­leuch­tung zu ermög­li­chen, müs­sen die Schein­wer­fer jedoch rich­tig ein­ge­stellt sein. Doch wie erkennt man, ob die Leuch­ten kor­rekt jus­tiert sind? Und wo kann man pro­fes­sio­nell die Schein­wer­fer ein­stel­len las­sen? Wir beant­wor­ten in die­sem Blog­bei­trag die wich­tigs­ten Fra­gen rund um das The­ma.

Pro­fes­sio­nell ein­ge­stell­te Schein­wer­fer sind für Ihre Sicher­heit im Stra­ßen­ver­kehr unum­gäng­lich. (Quel­le: Karin & /stock.adobe.com)

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Wie erkennt man, ob die Scheinwerfer richtig eingestellt sind?

Es gibt ver­schie­de­ne Hin­wei­se, an denen Sie erken­nen kön­nen, dass Ihre Autoschein­wer­fer nicht opti­mal ein­ge­stellt sind. Vor allem nachts und außer­halb von Ort­schaf­ten, wo es kei­ne Stra­ßen­be­leuch­tung gibt, fal­len ungleich­mä­ßi­ge Aus­leuch­tun­gen der Fahr­bahn oder fal­sche Nei­gungs­win­kel auf. Wenn Sie das Gefühl haben, Sie sehen nicht weit genug, deu­tet dies auf Schein­wer­fer hin, deren Nei­gungs­win­kel zu nied­rig ist. Wird die Stra­ße hin­ge­gen kaum ange­strahlt, sind Ihre Schein­wer­fer zu hoch ein­ge­stellt. Wenn Ihnen ent­ge­gen­kom­men­de Fahr­zeu­ge öfter die Licht­hu­pe zei­gen, kann dies eben­falls ein Zei­chen für schlecht jus­tier­te Schein­wer­fer sein.

Der Licht-Test – was steckt dahinter?

Der Licht-Test ist eine jähr­li­che Akti­on, die immer im Okto­ber statt­fin­det. Es neh­men über 30.000 Werk­stät­ten, Über­wa­chungs­or­ga­ni­sa­tio­nen und Auto­mo­bil­clubs wie der ADAC teil. Über­prüft wer­den neben der kor­rek­ten Ein­stel­lung der Front­schein­wer­fer auch die Funk­tio­nen von Fern- und Abblend­licht, Begren­zungs- und Park­leuch­ten, die Brems­lich­ter sowie die Warn­blink­an­la­ge und die Nebel­schluss­leuch­te. Das Bes­te am Licht-Test ist, dass die kom­plet­te Unter­su­chung für Sie kos­ten­los ist. Auch klei­ne­re Kor­rek­tu­ren an den Ein­stel­lun­gen wer­den in der Regel umsonst aus­ge­führt.

Scheinwerfer einstellen in einer Werkstatt – was genau wird überprüft?

Eine Werk­statt besitzt pro­fes­sio­nel­les Gerät, mit dem die Schein­wer­fer eines Fahr­zeugs über­prüft und kor­ri­giert wer­den. Mit die­sem Ein­stell­ge­rät wer­den dann die Leucht­wei­te und der Nei­gungs­win­kel der Schein­wer­fer bei ange­schal­te­tem Abblend­licht getes­tet. Bei Fahr­zeu­gen mit Leucht­wei­ten-Regu­lie­rung kommt hier­für ein spe­zi­el­ler Dia­gno­se-Tes­ter zum Ein­satz. Wenn Ihr Fahr­zeug über ein sepa­ra­tes Fern­licht ver­fügt, wird auch die­ses ent­spre­chend der Her­stel­ler­vor­ga­ben jus­tiert. Nur kor­rekt ein­ge­stell­tes Abblend- und Fern­licht ver­mei­det, dass ent­ge­gen­kom­men­de Fahr­zeu­ge nicht geblen­det wer­den. Gleich­zei­tig ver­bes­sert es Ihre Sicht bei Dun­kel­heit, da die Fahr­bahn vor Ihnen opti­mal aus­ge­leuch­tet wird.

Mit welchen Kosten müssen Sie rechnen, wenn Sie Ihre Scheinwerfer einstellen lassen?

Wenn Sie Ihre Schein­wer­fer ein­stel­len las­sen, hän­gen die Kos­ten vor allem von der Art Ihrer Schein­wer­fer ab. Bei Fahr­zeu­gen mit Kur­ven­licht und Leucht­wei­ten-Regu­lie­rung sowie bei Wagen mit Xenon- oder LED-Schein­wer­fern müs­sen spe­zi­el­le Mess­in­stru­men­te mit dem Wagen ver­bun­den wer­den. Hier lie­gen die Kos­ten für eine Ein­stel­lung meist zwi­schen 20 und 40 Euro. Im Rah­men einer Inspek­ti­on erle­di­gen vie­le Werk­stät­ten die­se klei­ne Arbeit aber oft auch kos­ten­los. Bei her­kömm­li­chen Schein­wer­fern berech­nen Werk­stät­ten in der Regel weni­ger als zehn Euro für die­se Dienst­leis­tung.

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