Der Zahn­rie­men ist ein wich­ti­ger Teil des Motors. Wenn die­ser erschlafft oder reißt, kann das schwe­re Motor­schä­den zur Fol­ge haben. Aus die­sem Grund muss der Zahn­rie­men­wech­sel recht­zei­tig erfol­gen. Wann Sie aber mit dem Auto in die Werk­statt müs­sen. Und wel­che Kos­ten bei einem Wech­sel auf Sie zukom­men, erfah­ren Sie in die­sem Arti­kel.
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Nur ein recht­zei­ti­ger Zahn­rie­men­wech­sel schützt den Motor vor schwer­wie­gen­den Schä­den. Erfah­ren Sie, wann Sie in die Werk­statt müs­sen und wel­che Kos­ten auf Sie zukom­men.


 

Wann ist muss der Zahnriemen gewechselt werden?

Nur ein gut gespann­ter, per­fekt mon­tier­ter Zahn­rie­men sorgt für einen gut lau­fen­den Motor. Ist der Zahn­rie­men beschä­digt, kaputt oder geris­sen, kann das zahl­rei­che Motor­schä­den zur Fol­ge haben. Je län­ger ein Auto­mo­tor unrund läuft, des­to dras­ti­scher kann der Scha­den und des­to höher die Kos­ten wer­den. Doch wie erken­nen Auto­fah­rer einen beschä­dig­ten Rie­men? Und wie oft und wann soll­ten Sie einen Zahn­rie­men­wech­sel durch­füh­ren las­sen, um sol­che Fol­ge­schä­den zu ver­mei­den? Fakt ist: Alter, Ver­schleiß, Tem­pe­ra­tur­schwan­kun­gen und lan­ge Stand­zei­ten sind alles Fak­to­ren, die sich nega­tiv auf die Halt­bar­keit eines Zahn­rie­mens aus­wir­ken.

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Die wichtigsten Infos zum Zahnriemenwechsel im Überblick

  • geris­se­ner Zahn­rie­men­wech­sel führt zu Motor­scha­den
  • ca. alle 30.000 Kilo­me­ter Zahn­rie­men auf Ver­schleiß prü­fen
  • Zahn­rie­men­wech­sel ca. alle sechs Jah­re (Inter­val­le je nach Her­stel­ler ver­schie­den)
  • Zahn­rie­men­wech­sel ca. alle 120.000 bis 180.000 Kilo­me­ter
  • Mate­ri­al­kos­ten Zahn­rie­men ca. 50 bis 100 Euro
  • Kos­ten Zahn­rie­men­wech­sel ca. 300 bis 700 Euro (je nach Modell)

 

Was ist überhaupt ein Zahnriemen?

Zahn­rie­men fin­den an meh­re­ren Stel­len im Auto Ver­wen­dung. Maß­geb­lich aber ist der Antrieb der Nocken­wel­le über die Kur­bel­wel­le. Hier wird über den Zahn­rie­men der Ver­bren­nungs­vor­gang des Motors gesteu­ert. Meh­re­re Ven­ti­le wer­den wäh­rend des Antriebs punk­tu­ell geöff­net und geschlos­sen, um die Ver­sor­gung des Brenn­raums mit einem Kraft­stoff­ge­misch zu gewähr­leis­ten. Die durch den Zahn­rie­men betä­tig­ten Nocken steu­ern die­se Ven­ti­le.
 

Kaputter Zahnriemen führt zu Motorschäden

Wer­den die Ven­ti­le des Ver­bren­nungs­mo­tors nicht kor­rekt betä­tigt, bringt der Motor nicht die erwünsch­te Leis­tung. Der Zahn­rie­men treibt die Nocken­wel­le an. Und fin­det an die­ser Stel­le ein Feh­ler durch einen beschä­dig­ten Zahn­rie­men statt, kann das sogar einen Motor­scha­den zur Fol­ge haben. Durch die stän­di­ge Belas­tung zei­gen sich nach eini­gen Jah­ren deut­li­che Ver­schleiß­erschei­nun­gen am Zahn­rie­men: Ris­se, Aus­fran­sung, Aus­dün­nung und Ver­lust an Spann­kraft.

Dehnt der Zahn­rie­men sich aus, springt er über ein­zel­ne Zäh­ne. Kur­bel- und Nocken­wel­len müs­sen in ihrem fein auf­ein­an­der abge­stimm­ten Spiel „im Takt“ blei­ben und dafür sorgt der Zahn­rie­men. Sind die Kol­ben durch einen beschä­dig­ten Zahn­rie­men erst­mal außer Kon­trol­le gera­ten, schla­gen sie in die geöff­ne­ten Ven­ti­le und das führt unwei­ger­lich zu Schä­den. Häu­fig führt die­ser Scha­den zu einem Total­ver­lust des Motors - also soll­te der Zahn­rie­men­wech­sel unbe­dingt und fach­kun­dig durch eine KFZ-Werk­statt recht­zei­tig durch­ge­führt wer­den.
 

Wann einen Zahnriemenwechsel durchführen?

Die Anga­ben der ver­schie­de­nen Auto­her­stel­ler vari­ie­ren hier. Doch alle 30.000 Kilo­me­ter soll­te der Zahn­rie­men auf Ver­schleiß geprüft wer­den. Oft wird so eine Kon­trol­le des Zahn­rie­mens im Rah­men einer Inspek­ti­on oder Ser­vice durch­ge­führt. Pau­schal kann der Wech­sel­in­ter­vall eines Zahn­rie­mens nicht fest­ge­legt wer­den. Bei ver­schie­de­nen Fahr­zeug­mo­del­len ver­schleißt der Zahn­rie­men unter­schied­lich stark. Älte­re Moto­ren benö­ti­gen in der Regel häu­fi­ger einen neu­en Zahn­rie­men als Moto­ren neue­rer Model­le. Durch­schnitt­lich wird unge­fähr alle sechs Jah­re ein Zahn­rie­men­wech­sel fäl­lig.
 

Anzeichen für einen defekten Zahnriemen

Das geüb­te Auge des KFZ-Mecha­ni­kers kon­trol­liert den Zahn­rie­men nach Ver­schleiß­erschei­nun­gen wie Aus­dün­nun­gen, Aus­fran­sun­gen, etc. Oft kün­digt ein Ver­sa­gen des Zahn­rie­mens aber optisch rein gar nichts an. Und Sie als Fah­rer bemer­ken den Scha­den fast immer erst, wenn es zu spät ist. Daher emp­feh­len vie­le Her­stel­ler den Zahn­rie­men­wech­sel alle 120.000 bis 180.000 Kilo­me­ter durch­zu­füh­ren. Vor­sicht ist hier bes­ser als Nach­sicht. Denn wenn der Rie­men erst­mal reißt, kann es rich­tig teu­er wer­den.
 

Kosten für einen Zahnriemenwechsel in der Werkstatt

Das Ver­schleiß­teil Zahn­rie­men ist in der Regel nicht beson­ders teu­er. Durch­schnitt­lich kos­ten sie etwa zwi­schen 50 und 100 Euro. Was bei der Repa­ra­tur zu Buche schlägt, ist der zeit­li­che Auf­wand der Repa­ra­tur. Abhän­gig von Fahr­zeug­mo­dell dau­ert der Zahn­rie­men­wech­sel nicht sel­ten meh­re­re Stun­den. Schließ­lich müs­sen diver­se Tei­le des Motors erst demon­tiert wer­den und anschlie­ßend auf­wän­dig mon­tiert und zurück in die rich­ti­ge Posi­ti­on gebracht wer­den. Daher soll­te der Zahn­rie­men­wech­sel auch nur von Pro­fis durch­ge­führt wer­den.

Nicht sel­ten muss die Repa­ra­tur durch Aus­tausch von Spann­rol­le, Umlenk­rol­le und Was­ser­pum­pe erwei­tert wer­den. Da der Auf­wand und die Kos­ten für die Ersatz­tei­le je nach Modell sehr unter­schied­lich sind, kön­nen die Kos­ten für einen Zahn­rie­men­wech­sel auch zwi­schen ca. 300 und 700 Euro schwan­ken. Besit­zen Sie noch eine Her­stel­ler­ga­ran­tie für Ihr Fahr­zeug, emp­fiehlt es sich auf eine Ver­trags­werk­statt zu set­zen. Falls nicht, kön­nen durch die Wahl einer frei­en Werk­statt even­tu­ell Kos­ten ein­ge­spart wer­den.

 

Kein Intervall beim Zahnriemenwechsel verpassen! Sonst verfällt Garantie!

Deut­lich teu­rer als ein zu wech­seln­der Zahn­rie­men ist ein ver­pass­ter Wech­sel gemäß Inter­vall im Ser­vice-Heft. Denn kommt es auf­grund eines ver­pass­ten Wech­sels des Zahn­rie­mens zu einem fol­gen­schwe­ren Motor­scha­den ver­fal­len alle Garan­ti­en und Gewähr­leis­tun­gen des Her­stel­lers. Wer­fen Sie einen Blick in das Ser­vice-Heft Ihres Wagens.
 

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