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Schlagwort: Honda

Schwerwiegende Hitzeschäden auf Autobahnen

srckomkrit / fotolia

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In den letz­ten Wochen stieg die Tem­pe­ra­tur häu­fig auf weit über 30 Grad Cel­sius. Das beka­men auch Deutsch­lands Stra­ßen, ins­be­son­dere Auto­bah­nen, zu spü­ren. Durch die stän­dige Hit­ze­s­trah­lung kam es ver­mehrt zu Schä­den im Asphalt. Das führte dazu, dass Tem­po­li­mits von 80 km/h ver­hängt wur­den und an gefähr­de­ten Abschnit­ten, wie der A3 bei Regens­burg, Tests mit Mess­fahr­zeu­gen durch­ge­führt wer­den. Betrof­fen sind auch die A5, A6 und A656. Spe­zi­elle Fahr­zeuge wie von Honda oder VW Pas­sat sind nicht im Beson­de­ren betroffen.

Bun­des­ver­kehrs­mi­nis­ter Alex­an­der Dobrindt sagte dazu: „Alle Schä­den wer­den umge­hend repa­riert“. Er teilte der „Pas­sauer Neuen Presse“ mit, dass er einen Akti­ons­plan gegen Hit­ze­schä­den auf­ge­legt habe. Doch gefähr­lich sind nicht nur Risse oder Auf­tür­mun­gen der Stra­ßen; die Fahr­bah­nen wer­den mit stei­gen­der Hitze auch wei­cher. Durch das hohe Gewicht von LKW kön­nen so Spur­ril­len ent­ste­hen, die beson­ders für Motor­rad­fah­rer gefähr­lich sein kön­nen. Auch des­halb wer­den Tem­po­li­mits ver­hängt. Dass die Schä­den im Asphalt ein ech­tes Risiko dar­stel­len, zeigt ein Fall von Juni 2013, wo ein Motor­rad­fah­rer auf eine Wöl­bung mit einem hal­ben Meter Höhe auf­ge­fah­ren und gegen eine Leit­planke geprallt ist. Der Fah­rer ist noch am Unfall­ort gestorben. 


Auto selbst reparieren: Was ist bei modernen Fahrzeugen noch möglich?

Photographee.eu / fotolia

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Bis vor etwa 20 Jah­ren galt es als selbst­ver­ständ­lich und sogar als Ehren­sa­che, eine kleine Repa­ra­tur am Auto selbst durch­zu­füh­ren. Das sparte Kos­ten und war oft die effek­tivste Pan­nen­hilfe in Ost und West: Wer als West­deut­scher mit dem VW oder Opel unter­wegs war, wusste sich zumin­dest in länd­li­chen Gegen­den oder im Aus­land am liebs­ten selbst zu hel­fen, ehe eine Werk­statt gefun­den wurde. Die ost­deut­schen Besit­zer von Tra­bant und Wart­burg hat­ten als Stan­dard­werk­zeug immer einen Ham­mer (!) im Auto, der Trabbi brauchte bei­spiels­weise gele­gent­lich einen leich­ten Schlag auf den Anlas­ser, damit die­ser funk­tio­nierte. Beim Wart­burg sprang gern der Getrie­be­schalt­he­bel her­aus, ein Hand­griff genügte aber, um ihn wie­der ein­ras­ten zu las­sen. Die west­deut­schen Lands­leute waren der­weil oft damit beschäf­tigt, den Keil­rie­men ihres VW Käfer selbst zu wech­seln. Kurz und gut: Tech­ni­sches Grund­ver­ständ­nis genügte für sol­che Arbei­ten. Aber heute?

Der schwie­rige Lampenwechsel

Ab den 1990er Jah­ren hielt die Elek­tro­nik Ein­zug in die Fahr­zeug­tech­nik, das setzte den Do-it-yourself-Reparaturen mehr und mehr enge Gren­zen. Doch die Elek­tro­nik ist es nicht allein: Auch die Anord­nung vie­ler Bau­teile, ange­fan­gen bei den Lam­pen, ist bei eini­gen Model­len so kom­pli­ziert, dass der Wech­sel ohne Werk­statt ein­fach nicht zu schaf­fen ist. Die Auto­fah­rer sind oft der Auf­fas­sung, dass doch zumin­dest ein Lam­pen­wech­sel oder mecha­ni­sche Defekte selbst zu behe­ben sein müss­ten, doch es gibt enge Gren­zen. Für den Glüh­bir­nen­wech­sel muss oft der kom­plette Kot­flü­gel her­un­ter, manch­mal muss das Auto dafür auch auf eine Hebe­bühne. Es gibt Aus­nah­men wie etwa beim Nis­san Note, bei dem der Fah­rer nur eine Man­schette lösen und mit Fin­ger­spit­zen­ge­fühl die Klam­mer zur Seite schie­ben muss, was nach dem drit­ten Lam­pen­wech­seln mit geschlos­se­nen Augen gelingt. Keine Chance hin­ge­gen beim Klein­wa­gen Honda Jazz oder beim Smart Cabrio: Die vor­dere Ver­klei­dung muss ab, das schafft ordent­lich nur eine Werk­statt. Beim Chrys­ler 300 M dau­ert ein Lam­pen­wech­sel in der Werk­statt 72 Minu­ten und ist ent­spre­chend teuer. Dabei hängt der kom­pli­zierte Wech­sel nicht von der Preis­klasse des Autos ab, denn beim Por­sche Boxs­ter kön­nen die Fah­rer mit bei­lie­gen­dem Werk­zeug ihren Front­schein­wer­fer selbst her­aus­bauen, was auch der tech­ni­sche Laie in fünf Minu­ten schafft. Das sollte eigent­lich zum Stan­dard wer­den, denn schon seit eini­gen Jah­ren gibt es die Ergän­zung 07 zur EU-Richtlinie ECE 48, die den Her­stel­lern vor­schreibt, die Schein­wer­fer so zu kon­stru­ie­ren, dass die Fah­rer die Lam­pen mit Bord­mit­teln selbst aus­tau­schen kön­nen. Das gilt natür­lich nur für euro­päi­sche Fahr­zeuge und hier wie­derum nicht für LED- und Xenon-Anlagen, an denen hohe Span­nun­gen anlie­gen. Es bleibt dabei: Ein schlich­ter Lam­pen­wech­sel kann teuer werden.

Was ist an moder­nen Autos noch selbst zu reparieren?

Einige Dinge funk­tio­nie­ren natür­lich noch mit eige­nen Hand­grif­fen, das muss im Pan­nen­fall auch so sein:

- Ein Rad kann jeder Auto­fah­rer mit dem Rad­schlüs­sel und dem Wagen­he­ber selbst wechseln.

- Der Aus­puff kann selbst gewech­selt wer­den, wenn eine Hebe­bühne vor­han­den und der Aus­puff nicht zu ver­ros­tet ist.

- Bei vie­len Fahr­zeu­gen las­sen sich die Brems­be­läge selbst erneu­ern, jedoch ist der vor­he­rige Blick in die Bedie­nungs­an­lei­tung zwin­gend: Manch­mal ist ein Dia­gno­se­ge­rät für das Jus­tie­ren der Beläge erforderlich.

- Den Wech­sel der Bat­te­rie schaf­fen die meis­ten Fah­rer noch allein.

- Einen Öl-, Luftfilter- und Kühl­was­ser­wech­sel ermög­li­chen eben­falls fast alle moder­nen Autos durch einen Laien.

- Eigent­lich nicht zu den Repa­ra­tu­ren gehö­ren das Auf­fül­len von Was­ser für die Schei­ben­wasch­an­lage und ein Aus­tausch von Schei­ben­wi­scher­blät­tern, auch das schafft jeder Fah­rer selbst.

Es gibt die Mög­lich­keit, eine Miet­werk­statt zu nut­zen, in der auch ein Kfz-Meister vor Ort ist. Wenn für die Brems­be­läge ein Dia­gno­se­ge­rät erfor­der­lich ist, gibt es die­ses in der Werk­statt, doch bei vie­len Autos las­sen sich neue Brems­be­läge selbst jus­tie­ren und übri­gens auch nicht ver­kehrt herum einbauen.

Bei den benö­tig­ten Tei­len lohnt es sich online zu ver­glei­chen. Ins­be­son­dere bei gebrauch­ten Auto­tei­len kann hier viel Geld gespart werden.

Bera­tung durch den Fachmann

Wen nur ein Hauch von Unsi­cher­heit besteht, ist eine fach­män­ni­sche Bera­tung zwin­gend, bevor jemand selbst Hand anlegt. Es dro­hen sonst Unfälle, wei­tere Pan­nen sowie der Ver­lust von Garan­tien und Ver­si­che­rungs­an­sprü­chen. Grund­sätz­lich gilt bei moder­nen Autos: Fin­ger weg von der Elek­tro­nik. Der ADAC ver­weist dar­auf, dass der Laie hier Schä­den mas­siv ver­grö­ßern kann, statt sie zu behe­ben. Dann wird die Repa­ra­tur in der Werk­statt erst rich­tig teuer. 


Hyundai vor Toyota bei Wasserstoff-Antrieb

chombosan / fotolia

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Die Brennstoffzellen-Technik gilt für viele Fach­leute als die Antriebs­tech­nik der Zukunft. Der Auto­her­stel­ler Hyun­dai bie­tet sein Brenn­stoff­zel­len­auto ix35 Fuel Cell in Deutsch­land jetzt auch Pri­vat­kun­den an und kommt damit Toyota zuvor. Das Kompakt-SUV mit dem was­ser­stoff­ba­sier­ten Elek­tro­an­trieb ist ab Mai für 65 450 Euro käuf­lich, die Leasing-Rate, die über vier Jahre läuft, liegt monat­lich bei 1 290 Euro. Bis­lang konn­ten nur aus­ge­wählte Kun­den, beson­ders Behör­den und Unter­neh­men, das emis­si­ons­lose SUV leasen.

Hyun­dai hat sein Brennstoffzellen-Modell auf Grund­lage des ix35 kon­zi­piert. Die Brenn­stoff­zelle ver­sorgt dabei einen 100 kW star­ken E-Motor, wel­cher die Vor­der­rä­der antreibt, mit elek­tri­scher Ener­gie, als Emis­sion ent­steht aus­schließ­lich Was­ser­dampf. Eine Fül­lung der bei­den Gas­tanks soll für etwa 600 Kilo­me­ter Fahrt rei­chen, das ist mehr als bei bat­te­rie­be­trie­be­nen Elek­tro­au­tos, die schon nach 200 Kilo­me­ter an die Steck­dose müssen.

Der ix35 Fuel Cell ist für den oben genann­ten Preis laut Hyun­dai voll aus­ge­stat­tet, bei­spiels­weise mit Radio, Navi­ga­ti­ons­ge­rät, Rück­fahr­ka­mera, Sitz­hei­zung, Zwei-Zonen-Klimaautomatik. Das Kompakt-SUV beschleu­nigt in 12,5 Sekun­den auf 100 km/h und kommt maxi­mal auf 160 km/h. Ein ana­log aus­ge­stat­te­ter ix35 mit Ver­bren­nungs­mo­tor dürfte etwa die Hälfte kosten.

Die Korea­ner kom­men mit die­ser Frei­gabe in Deutsch­land Toyota zuvor. Der japa­ni­sche Kon­zern hat den Start sei­ner spe­zi­ell für die Brenn­stoff­zelle ent­wi­ckel­ten Mit­tel­klas­se­li­mou­sine Mirai für Sep­tem­ber ab 78 540 Euro ange­mel­det. In den ers­ten bei­den Jah­ren sol­len aus dem japa­ni­schen Werk bis zu 40 Fahr­zeuge jähr­lich nach Deutsch­land kom­men. Ebenso andere Her­stel­ler expe­ri­men­tie­ren mit der Tech­nik, so hat bei­spiels­hal­ber Honda den FCX Cla­rity in einer Klein­se­rie aufgelegt.

Einer groß­flä­chi­gen Ver­brei­tung steht jedoch gegen­wär­tig das Tank­stel­len­netz für Was­ser­stoff ent­ge­gen: es ist noch undich­ter als das von Lade­säu­len für Batterie-Autos. In Deutsch­land ste­hen laut dem unter ande­rem vom TÜV Süd betrie­be­nen Por­tal h2stations.org gerade mal rund 20 funk­tio­nie­rende Zapf­säu­len zur Ver­fü­gung. Einen Groß­teil davon im Raum Ham­burg, Ber­lin und Stuttgart. 


Rekord bei Nordschleife: Der Honda Civic Type R als Serienversion

davis / fotolia

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Honda stellt in Genf die lan­ger­war­tete Seri­en­ver­sion des Civic Type R vor. Es han­delt sich um das aktu­ell kraft­vollste und schnellste Auto mit Front­an­trieb. Das Brachial-Design der letz­ten Stu­die vom Pari­ser Auto­sa­lon 2014 blieb in gro­ßen Tei­len erhal­ten. Neu sind dage­gen die Daten des voll­stän­dig neu auf­ge­leg­ten 2,0-Liter-VTEC-Turbomotors. Er leis­tet 228 kW und 400 New­ton­me­ter und dreht über 7 000 Tou­ren. Über ein manu­el­les Sechsgang-Getriebe wird die Kraft an die Vor­der­rä­der gelei­tet. 5,7 Sekun­den benö­tigt der Civic Type R für 100 km/h. Wie die Höchst­ge­schwin­dig­keit von 270 km/h gilt auch das als Best­wert im Bereich der vor­der­rad­ge­trie­be­nen Kom­pakt­sport­ler. Der Civic Type R hat die Nord­schleife in 7:50 Minu­ten absol­viert und damit den Fronttriebler-Rekord des Renault Mégane R. S. Trophy-R (7:54 Minu­ten) abgelöst.

Um die Vor­der­rä­der nicht unnö­tig zu über­for­dern, erhält der Civic Type R eine beson­dere Vor­der­achse, die der Revo-Knuckle-Lösung aus dem letz­ten Ford Focus RS gleich­kommt. Sie soll die Antriebs­ein­flüsse in der Len­kung gegen­über einem gewöhn­li­chen Civic um bis zu 50 Pro­zent ver­rin­gern. Ebenso die Hin­ter­achse wurde spür­bar über­ar­bei­tet. Des Wei­te­ren ver­fügt der Civic Type R über adap­tive Dämp­fer und ein mecha­ni­sches Sperr­dif­fe­ren­zial. Um das volle Poten­zial des neuen Type R her­aus zu kit­zeln, hat Honda den soge­nann­ten „+R“-Fahrmodus ein­ge­bracht. Er opti­miert das Ansprech­ver­hal­ten des Motors, ändert die Len­kung und macht die Dämp­fer um etwa 30 Pro­zent steifer.

Im Innen­raum war­tet der Honda Civic Type R mit Scha­len­sit­zen in Velours­le­der und einem Alu-Schaltknauf auf. Wahl­weise wird es dazu ein GT-Paket geben, wel­ches außer roten Exterieur-Akzenten beson­ders in Sachen Kom­fort punk­tet. So beinhal­tet es ein Arse­nal an Assis­tenz­sys­te­men, eine Kli­ma­au­to­ma­tik, Park­sen­so­ren und Hon­das neues Connect-Infotainmentsystem. Zu den Prei­sen hat Honda bis­lang noch nichts ver­öf­fent­licht. Mit einem Grund­preis von circa 40 000 Euro kann gerech­net werden. 


Design Challenge für das Auto von 2029 auf der LA Auto Show 2014

pgottschalk/ Fotolia

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Zum 11. Mal fin­det auf der dies­jäh­ri­gen Los Ange­les Auto Show (21. bis 30. Novem­ber 2014) die soge­nannte „Design Chal­lenge“ statt. Die Ver­an­stal­ter haben Auto-Designstudios dazu auf­ge­for­dert, die zukünf­tige Ver­net­zung von Fahr­zeu­gen unter dem Leit­mo­tiv „Erspüre die Zukunft: Wie inter­agie­ren Fahr­zeuge im Jahr 2029 mit uns?“ zu unter­su­chen und anschlie­ßend visu­ell dar­zu­stel­len. Zu den Wett­be­werbs­teil­neh­mern der inter­na­tio­na­len Her­stel­ler zäh­len unter ande­rem: Infi­niti, Honda, Acura, Peter­bilt sowie Qoros.

Die ein­ge­reich­ten Kon­zepte zei­gen Visio­nen, wie sich die Inter­ak­tion zwi­schen Mensch und Maschine wei­ter­ent­wi­ckeln könnte. Die Ent­würfe bezie­hen sich dabei beson­ders auf die Innen­aus­stat­tung. Diese sol­len mensch­li­che Emo­tio­nen berück­sich­ti­gen, unser Ver­hal­ten pro­gnos­ti­zie­ren, es sich mer­ken und dadurch ein per­sön­li­ches Ver­hält­nis zwi­schen den Men­schen und ihren Fahr­zeu­gen herstellen.

Design-Fans kön­nen schon seit dem 27. Okto­ber 2014 online für ihren bevor­zug­ten Ent­wurf stim­men. Eine Jury beur­teilt die ein­ge­reich­ten Kon­zepte nach den Kri­te­rien „Fahr­kom­fort“, „Ein­be­zie­hung der mensch­li­chen Sinne“ und der „emo­tio­na­len Ver­bin­dung“. Außer­dem wer­den die Punkte „Umwelt­ver­träg­lich­keit“, „Ide­en­reich­tum“ sowie die „Bedie­ner­freund­lich­keit“ beur­teilt. Die Gewin­ner des Wett­be­werbs wer­den dann am 20. Novem­ber 2014 vorgestellt. 


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