Für den Betrieb eines Kraft­fahr­zeugs ist eine intak­te Bat­te­rie essen­zi­ell. Sie ist not­wen­dig beim Star­ten des Motors und ver­sorgt elek­tri­sche Ver­brau­cher mit Ener­gie. Aber wie lässt sich bei einer Auto­bat­te­rie ein Defekt erken­nen? Wie stel­len Sie fest, ob Sie die Bat­te­rie nur laden oder die­se erset­zen müs­sen? Im fol­gen­den Rat­ge­ber­text wer­den die wich­tigs­ten Fra­gen rund um das The­ma geklärt.

So erken­nen Sie ob Ihre Auto­bat­te­rie defekt ist

Bevor die Autobatterie defekt ist Anzeichen dafür erkennen

Eine schwä­cheln­de Bat­te­rie kann in vie­len Fäl­len schon früh­zei­tig erkannt wer­den. Also ach­ten Sie schon bevor die Auto­bat­te­rie kaputt ist auf Sym­pto­me. Gibt es bei­spiels­wei­se Pro­ble­me beim Star­ten des Motors oder sind der Radio­emp­fang sowie die Beleuch­tungs­ein­rich­tun­gen (Schein­wer­fer, Innen­raum­be­leuch­tung, Instru­men­ten­ta­fel) bei abge­stell­tem Motor gestört oder schwan­ken, weist alles auf eine kaput­te Auto­bat­te­rie hin. Tre­ten letz­te­re Anzei­chen wäh­rend der Fahrt nicht auf, weil die Bat­te­rie dann durch die Licht­ma­schi­ne unter­stützt wird, scheint der Befund ein­deu­tig.

Für eine zuver­läs­si­ge Dia­gno­se soll­te jedoch die Bat­te­rie meh­re­ren Mes­sun­gen und Prü­fun­gen unter­zo­gen wer­den. Mit­hil­fe von spe­zi­el­len Bat­te­rie­mess­ge­rä­ten, der Über­prü­fung des Anlas­ser-Strom­krei­ses sowie dem Mes­sen der Licht­ma­schi­nen-Leis­tung lässt sich sicher erken­nen, ob eine Auto­bat­te­rie kaputt ist.

Autobatterie defekt? Diese Ursachen kommen in Frage

Star­ter­bat­te­ri­en der neu­es­ten Genera­ti­on gel­ten als nahe­zu war­tungs­frei. Ihre Lebens­dau­er liegt in der Regel zwi­schen fünf und acht Jah­ren. Ist die Auto­bat­te­rie kaputt und die Ursa­che dafür nicht ein­deu­tig, kom­men neben der Alters­mü­dig­keit vie­le wei­te­re Grün­de in Fra­ge.

Sind bei­spiels­wei­se die Bat­te­rie­po­le kor­ro­diert, erhöht sich der elek­tri­sche Wider­stand, der die Funk­tio­na­li­tät beein­träch­tigt. Des Wei­te­ren kön­nen Ver­un­rei­ni­gun­gen im Motor­raum wie Schmutz oder Öl zu Kriech­strom füh­ren und die Bat­te­rie lang­sam ent­la­den oder sogar einen Kurz­schluss aus­lö­sen. Wäh­rend eine defekt erschei­nen­de Bat­te­rie wie­der auf­ge­la­den wer­den kann, ist bei einem Kurz­schluss die Bat­te­rie kaputt und muss zwin­gend aus­ge­tauscht wer­den. Auch das Hin- und Her­rut­schen im Motor­raum kann dazu füh­ren, dass die Auto­bat­te­rie einen Defekt auf­weist.

Wei­te­re Mög­lich­kei­ten für einen Defekt kön­nen eine zu nied­ri­ge Span­nung sowie gerin­ger Was­ser­stand im Inne­ren der Bat­te­rie sein. In bei­den Fäl­len kann die Bat­te­rie mög­li­cher­wei­se noch instand gesetzt wer­den. Ist die Auto­bat­te­rie jedoch tief­ent­la­den oder liegt eine Über­la­dung vor, so erset­zen Sie sie eben­falls durch eine neue.

Regelmäßige Wartung schützt die Autobatterie vor einem Defekt

Ist eine Auto­bat­te­rie defekt, kön­nen Anzei­chen dafür bei regel­mä­ßi­ger War­tung früh­zei­tig erkannt wer­den. Durch Mes­sen der Span­nung sowie Über­prü­fen von Lade­zu­stand und Flüs­sig­keits­pe­gel beu­gen Sie bösen Über­ra­schun­gen vor. Außer­dem soll­te die Bat­te­rie sicher im Motor­raum befes­tigt sein. Sau­be­re Bat­te­rie­po­le sowie fest sit­zen­de Klem­men füh­ren dar­über hin­aus zu einem opti­ma­len Strom­fluss. Neh­men Sie die­se Über­prü­fungs­hand­lun­gen regel­mä­ßig vor, ver­län­gern Sie somit die Lebens­dau­er Ihrer Auto­bat­te­rie um ein Viel­fa­ches.

Zusam­men­fas­send lässt sich sagen: Ist die Auto­bat­te­rie defekt und das Mes­sen der Span­nung, Start­kraft sowie des Lade­zu­stan­des nicht auf­schluss­reich, müs­sen Sie die Bat­te­rie einer opti­schen Kon­trol­le unter­zie­hen. Je nach Feh­ler­dia­gno­se kann die Auto­bat­te­rie bei einem Defekt wie­der auf­ge­la­den oder ander­wei­tig instand gesetzt wer­den. Ist die Bat­te­rie tief­ent­la­den oder weist eine ande­re Beschä­di­gung auf, gilt sie als kaputt und es kommt nur ein Aus­tausch in Fra­ge.