Freie Werk­stät­ten ermög­li­chen die Repa­ra­tur des Autos ganz ohne
Mar­ken­bin­dung. Fach­lich her­vor­ra­gend geschul­tes Per­so­nal behebt Schä­den am Fahr­zeug, prüft den Ölstand und bie­tet vie­le wei­te­re nütz­li­che Ser­vices rund um das Auto an. Wer unse­ren Rat­ge­ber liest, sieht alle Vor- und Nach­tei­le auf einen Blick und kann sei­nen Besuch in der Werk­statt opti­mal pla­nen.


Für vie­le Auto­fah­rer ist die freie Werk­statt bei Pro­ble­men mit dem
Fahr­zeug die ers­te Wahl. Sei es in Mün­chen oder eine freie Werk­statt in Ham­burg: Ent­spre­chen­de Anlauf­stel­len fin­den sich in Deutsch­land über­all.
 


 

Was ist eine freie Werkstatt?

Die frei­en Werk­stät­ten zeich­nen sich dadurch aus, dass kei­ne Bin­dung an einen bestimm­ten Fahr­zeug­her­stel­ler oder an eine Mar­ke gege­ben ist. Jeder Auto­fah­rer kann das Ange­bot nut­zen. Nicht sel­ten han­delt es sich um Werk­stät­ten, die einem Fran­chise-Unter­neh­men oder einer Mar­ke­ting-Ket­te ange­schlos­sen sind. Aus­ge­bil­de­te Kfz-Mecha­tro­ni­ker und ande­res Fach­per­so­nal küm­mern sich hier um die Repa­ra­tur des Fahr­zeugs.
 

Welche Leistungen bieten diese an?

Die frei­en Werk­stät­ten bie­ten grund­sätz­lich alle Leis­tun­gen an, die auch bei der mar­ken­ge­bun­de­nen Kon­kur­renz zu erwar­ten sind. Dazu gehört der Rei­fen­ser­vice, der auch den Rei­fen­wech­sel umfasst, die
Fahr­zeug­auf­be­rei­tung, die Repa­ra­tur von Schä­den an allen Bau­tei­len des Fahr­zeugs sowie die Ein­stel­lung von Stoß­dämp­fern und der Ölwech­sel. Im Rah­men des Sicher­heits­checks wer­den alle sicher­heits­re­le­van­ten Kom­po­nen­ten einer ein­ge­hen­den Prü­fung unter­zo­gen. Dazu gehört ins­be­son­de­re die Über­prü­fung der Brem­sen. Die Kos­ten für eine Fahr­zeug- Inspek­ti­on lie­gen bei etwa 300 bis 400 € (Stand: Febru­ar 2019).
 

Welche Unterschiede bestehen zu den anderen Werkstatt-Typen?

Die frei­en Werk­stät­ten unter­schei­den sich von der Ver­trags­werk­statt
grund­sätz­lich dar­in, dass sie nicht mar­ken­ge­bun­den arbei­ten.
Ver­trags­werk­stät­ten hin­ge­gen kon­zen­trie­ren sich auf Fahr­zeu­ge einer
bestimm­ten Mar­ke und arbei­ten eng mit den jewei­li­gen Fahr­zeug­her­stel­lern zusam­men. In der Selbst­hil­fe­werk­statt wer­den die War­tungs­ar­bei­ten von den Benut­zern selbst vor­ge­nom­men, erfah­re­ne Tech­ni­ker unter­stüt­zen sie dabei. Das soll vor allem Kos­ten spa­ren. Außer­dem sind Auto­werk­stät­ten häu­fig in Auto­häu­ser inte­griert. Doch auch hier­bei han­delt es sich in der Regel wie­der um Ver­trags­werk­stät­ten, die nicht jeder Auto­be­sit­zer nut­zen kann.

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Welche Vor- und Nachteile bieten freie Werkstätten?

Der wesent­li­che Vor­teil ist in ihrem Preis und dem flä­chen­de­cken­den Ange­bot zu sehen. Die Kos­ten für eine Auto­re­pa­ra­tur fal­len bei den Frei­en meist deut­lich gerin­ger aus als bei einer Ver­trags­werk­statt. Die Arbei­ten am Fahr­zeug erfol­gen modell­un­ab­hän­gig und freie Werk­stät­ten sind in prak­tisch jeder Stadt zu fin­den.
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Darf ich mit meinem Auto immer in eine der freien Werkstätten fahren?

Grund­sätz­lich kann jeder mit sei­nem Fahr­zeug eine der frei­en Werk­stät­ten nut­zen. Hier bestehen, anders als bei den Ver­trags­werk­stät­ten, kei­ne Ein­schrän­kun­gen. Eine freie Werk­statt in Mün­chen oder eine freie Werk­statt in Ham­burg kann also jeder­zeit mit jedem Auto­mo­dell ange­fah­ren wer­den.
 

Was gilt es in Hinblick auf die Servicequalität zu beachten?

In den frei­en Werk­stät­ten wer­den alle Arbei­ten durch­ge­führt, die auch in einer Ver­trags­werk­statt mög­lich sind. Für man­che Repa­ra­tu­ren ist aller­dings Spe­zi­al­werk­zeug nötig, das nicht jeder Betrieb besitzt. Erkun­di­gen Sie sich am bes­ten vor der Beauf­tra­gung, ob alle nöti­gen Maß­nah­men durch­ge­führt wer­den kön­nen. Das ist gera­de bei tech­nisch sehr auf­wen­di­gen Model­len oder sel­te­nen Fahr­zeu­gen wich­tig.
 

Wie sieht es mit Garantie und Gewährleistung aus?

Vie­le Händ­ler sehen beim Ver­kauf ihrer Autos vor, dass die Garan­tie­an­sprü­che nur erhal­ten blei­ben, wenn Repa­ra­tu­ren in den Mar­ken­werk­stät­ten durch­ge­führt wer­den. Die Garan­tie könn­te also ver­lo­ren gehen, wenn eine nicht auto­ri­sier­te Werk­statt Repa­ra­tu­ren durch­führt. Aller­dings kön­nen War­tun­gen bei Gebraucht­wa­gen auch in einer ande­ren als einer Fach­werk­statt durch­ge­führt wer­den. Das gilt aber nur für War­tun­gen und nicht für Repa­ra­tu­ren. Gibt der Händ­ler die Bedin­gung aus, dass im Scha­den­fall eine Fach­werk­statt auf­ge­sucht wer­den soll, müs­sen Sie die­ser For­de­rung also nach­kom­men. Sie sind dann nicht mehr gänz­lich frei in der Aus­wahl der Werk­statt, die den Scha­den behe­ben soll. Wenn es um die Ein­tra­gun­gen ins Ser­vice­heft geht, bestehen jedoch kei­ne Unter­schie­de zu den Ver­trags­werk­stät­ten. Bei­de Ein­tra­gun­gen wer­den bei der Berück­sich­ti­gung für Garan­tie­leis­tun­gen im Bedarfs­fall recht­lich gleich bewer­tet.