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Messehighlight auf der IAA 2015: Der Opel Astra (2015)

M 93/ Wikipedia

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Opel ver­spricht, dass sein neuer Opel Astra viele Premium-Modelle in den Schat­ten stellt. Auf der Inter­na­tio­na­len Automobil-Ausstellung 2015 in Frank­furt ist das Kom­pakt­mo­dell jeden­falls ein Publi­kums­ma­gnet. Das mag viel­leicht auch daran lie­gen, dass es Opel geschafft hat ein Model zu schaf­fen, was von außen kom­pak­ter wirkt und innen mehr Raum bie­tet. Zudem ist der Neue 140 Kilo­gramm leich­ter, 5 Zen­ti­me­ter kür­zer und 2 Zen­ti­me­ter nied­ri­ger. Dass der Astra viele neue Fea­tures erhal­ten hat, lässt ver­mu­ten, dass Opel viel Hoff­nung in den 2015er Jahr­gang steckt.

Zu den neuen Fea­tures zählt unter ande­rem das Matrix-Lichtsystem mit Namen Intel­li­Lux. Die­ses Sys­tem blen­det vor­ran­gige Fahr­zeuge aus. Das Ergeb­nis ist eine ver­bes­serte Sicht. Der Service-Assistent „OnStar“ wurde zum ers­ten Mal in einem Auto von Opel ein­ge­baut. Per Knopf­druck lässt es sich mit einem OnStar-Mitarbeiter ver­bin­den und bei­spiels­weise die gewünschte Route ins Navi­ga­ti­ons­ge­rät laden oder den Zustand des Fahr­zeugs über­mit­teln. Diese Funk­tion könnte ein ech­ter Segen für Auto­fah­rer darstellen.

Bei der Moto­ren­aus­wahl ste­hen 69 bis 147 kW zur Wahl. Es kann zudem zwi­schen Ben­zin und Die­sel dif­fe­ren­ziert wer­den. Die Moto­ren war­ten mit vier Zylin­dern und einem Hub­raum von 1,6 Litern auf. Der nied­rigste Ver­brauch wird mit 3,4 Litern auf 100 Kilo­me­tern für den 1,6-Liter-CDTI-Diesel ange­ge­ben. Durch diese Kon­stel­la­tio­nen könnte sich der neue Astra tat­säch­lich an die Spitze der Kom­pakt­wa­gen kata­pul­tie­ren. Der Wagen kann ab Okto­ber 2015 bestellt wer­den, die Preise star­ten bei 18 000 Euro.


Was die 66. IAA 2015 bietet

Denis Jun­ker / fotolia

Die IAA ist der Ort für Trends und Inno­va­tio­nen inner­halb der Auto­mo­bil­bran­che. Vom 17. Bis zum 27. Sep­tem­ber 2015 zeigt die größte und wich­tigste Pkw-Ausstellung mit rund 1 000 Aus­stel­lern aus 40 Län­dern unter dem Motto „Mobi­li­tät ver­bin­det“ was sie zu bie­ten hat.

Das Inno­va­ti­ons­thema der Inter­na­tio­na­len Automobil-Ausstellung 2015 in Frank­furt am Main ist das auto­nome und ver­netzte Fah­ren. Durch die Inter­dis­zi­pli­na­ri­tät des Leit­the­mas fin­den sich auch Stände des Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­be­rei­ches auf der Messe. Treff­punkt für Neu­hei­ten ist der geson­derte Aus­stel­lungs­be­reich „New Mobi­lity World“ in Halle H3.1. Auf­ge­teilt wird die Aus­stel­lung durch fünf The­men­fel­der: „Con­nec­ted Car“, „Auto­ma­ted Dri­ving“, „E-Mobility“, „Urban Mobi­lity“ und „Mobi­lity Services“.

Auch Pro­be­fah­ren ist auf der IAA 2015 wie­der mög­lich. Acht Her­stel­ler bie­ten kos­ten­lose Test­fahr­ten im öffent­li­chen Stra­ßen­ver­kehr an. Etwa 25 Minu­ten sind pro Besu­cher zuge­las­sen. Vor­aus­set­zung sind ein Füh­rer­schein und Personalausweis.

Zahl­rei­che Erst­ver­öf­fent­li­chun­gen ste­hen mit der IAA an. Mit Span­nung wer­den erwar­tet: der Mer­ce­des C 63 AMG und C-Klasse Coupé, Kias neue Mit­tel­klasse und Spor­tage, der Audi Q6, Sko­das neuer Rapid und Octa­via RS, die neue Navara Gene­ra­tion von Nis­san, Maz­das Koeru, der Baleno von Suzuki und der Opel Astra. Audi bringt außer­dem eine neue OLED-Leuchte mit. Durch die OLED-Technik wird eine hohe Homo­ge­ni­tät des Lich­tes erreicht, zudem lässt sie sich stu­fen­los ein­stel­len. Sie wirft keine Schat­ten und benö­tigt keine Opti­ken, wie Licht­lei­ter oder Reflektoren.

Kin­der kom­men eben­falls nicht zur kurz. Laut Pres­se­mit­tei­lung der IAA heißt es: „Für die Unter­hal­tung der klei­nen Mes­se­be­su­cher ist eben­falls gesorgt: Das IAA-Kinderkino (ab 5 Jahre) bie­tet in Halle 4.2 ein abwechs­lungs­rei­ches Pro­gramm. Außer­dem haben Kin­der zwi­schen drei und 13 Jah­ren auf dem Frei­ge­lände (F4) die Gele­gen­heit, zum ers­ten Mal selbst das Lenk­rad in die Hand zu neh­men und in der LEGOLAND® Fahr­schule die Freude am Fah­ren zu ent­wi­ckeln sowie ihr Fahr­ta­lent zu erpro­ben. Hier ver­set­zen sie kleine Elek­tro­au­tos der Firma Hyun­dai in Bewe­gung und haben dar­über hin­aus die ein­ma­lige Chance, ihren ers­ten eige­nen ‚Füh­rer­schein‘ zu machen.“ Der Ein­tritt ist für Kin­der frei.

Los geht es am 17. Sep­tem­ber für Fach­be­su­cher, für das breite Publi­kum ab 19. Sep­tem­ber. Die Preise begin­nen bei 8 Euro und enden bei 47 Euro. Kar­ten vor Ort kos­ten mehr, als wenn sie über den IAA-Webshop erwor­ben wer­den (http://www.iaa.de/tickets/). Die Öff­nungs­zei­ten sind täg­lich von 9 bis 19 Uhr. 


Audi kommt 2016 mit Baby-SUV „Q1“

algre / fotolia

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Audi möchte bei den klei­nen SUVs mit­mi­schen und kün­digte schon im Dezem­ber 2013 ent­spre­chende Pläne an. Q1 soll der Kleine hei­ßen, er setzt sich aus dem modu­la­ren Quer­bau­kas­ten (MQB) von VW, wel­cher auch beim VW Golf oder dem A3 ver­wen­det wurde, zusam­men  und ori­en­tiert sich bei der Größe eben­falls am A3 (4,24 Meter in der Länge und 2,60 Meter Rad­stand). Auch die meis­ten Moto­ren stam­men aus dem A3. Der Erl­kö­nig kommt auf fünf Türen. Preise sind noch nicht bekannt. Ver­mu­tet wird, dass der Ingol­städ­ter in der Basis­ver­sion unter 25 000 Euro blei­ben könn­ten. Damit wäre er der Kon­kur­renz vor­aus: BMW X1 ab 28 150 Euro, Mer­ce­des GLA ab 27 668 Euro oder der Opel Mokka ab 18 990 Euro. 


Auto selbst reparieren: Was ist bei modernen Fahrzeugen noch möglich?

Photographee.eu / fotolia

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Bis vor etwa 20 Jah­ren galt es als selbst­ver­ständ­lich und sogar als Ehren­sa­che, eine kleine Repa­ra­tur am Auto selbst durch­zu­füh­ren. Das sparte Kos­ten und war oft die effek­tivste Pan­nen­hilfe in Ost und West: Wer als West­deut­scher mit dem VW oder Opel unter­wegs war, wusste sich zumin­dest in länd­li­chen Gegen­den oder im Aus­land am liebs­ten selbst zu hel­fen, ehe eine Werk­statt gefun­den wurde. Die ost­deut­schen Besit­zer von Tra­bant und Wart­burg hat­ten als Stan­dard­werk­zeug immer einen Ham­mer (!) im Auto, der Trabbi brauchte bei­spiels­weise gele­gent­lich einen leich­ten Schlag auf den Anlas­ser, damit die­ser funk­tio­nierte. Beim Wart­burg sprang gern der Getrie­be­schalt­he­bel her­aus, ein Hand­griff genügte aber, um ihn wie­der ein­ras­ten zu las­sen. Die west­deut­schen Lands­leute waren der­weil oft damit beschäf­tigt, den Keil­rie­men ihres VW Käfer selbst zu wech­seln. Kurz und gut: Tech­ni­sches Grund­ver­ständ­nis genügte für sol­che Arbei­ten. Aber heute?

Der schwie­rige Lampenwechsel

Ab den 1990er Jah­ren hielt die Elek­tro­nik Ein­zug in die Fahr­zeug­tech­nik, das setzte den Do-it-yourself-Reparaturen mehr und mehr enge Gren­zen. Doch die Elek­tro­nik ist es nicht allein: Auch die Anord­nung vie­ler Bau­teile, ange­fan­gen bei den Lam­pen, ist bei eini­gen Model­len so kom­pli­ziert, dass der Wech­sel ohne Werk­statt ein­fach nicht zu schaf­fen ist. Die Auto­fah­rer sind oft der Auf­fas­sung, dass doch zumin­dest ein Lam­pen­wech­sel oder mecha­ni­sche Defekte selbst zu behe­ben sein müss­ten, doch es gibt enge Gren­zen. Für den Glüh­bir­nen­wech­sel muss oft der kom­plette Kot­flü­gel her­un­ter, manch­mal muss das Auto dafür auch auf eine Hebe­bühne. Es gibt Aus­nah­men wie etwa beim Nis­san Note, bei dem der Fah­rer nur eine Man­schette lösen und mit Fin­ger­spit­zen­ge­fühl die Klam­mer zur Seite schie­ben muss, was nach dem drit­ten Lam­pen­wech­seln mit geschlos­se­nen Augen gelingt. Keine Chance hin­ge­gen beim Klein­wa­gen Honda Jazz oder beim Smart Cabrio: Die vor­dere Ver­klei­dung muss ab, das schafft ordent­lich nur eine Werk­statt. Beim Chrys­ler 300 M dau­ert ein Lam­pen­wech­sel in der Werk­statt 72 Minu­ten und ist ent­spre­chend teuer. Dabei hängt der kom­pli­zierte Wech­sel nicht von der Preis­klasse des Autos ab, denn beim Por­sche Boxs­ter kön­nen die Fah­rer mit bei­lie­gen­dem Werk­zeug ihren Front­schein­wer­fer selbst her­aus­bauen, was auch der tech­ni­sche Laie in fünf Minu­ten schafft. Das sollte eigent­lich zum Stan­dard wer­den, denn schon seit eini­gen Jah­ren gibt es die Ergän­zung 07 zur EU-Richtlinie ECE 48, die den Her­stel­lern vor­schreibt, die Schein­wer­fer so zu kon­stru­ie­ren, dass die Fah­rer die Lam­pen mit Bord­mit­teln selbst aus­tau­schen kön­nen. Das gilt natür­lich nur für euro­päi­sche Fahr­zeuge und hier wie­derum nicht für LED- und Xenon-Anlagen, an denen hohe Span­nun­gen anlie­gen. Es bleibt dabei: Ein schlich­ter Lam­pen­wech­sel kann teuer werden.

Was ist an moder­nen Autos noch selbst zu reparieren?

Einige Dinge funk­tio­nie­ren natür­lich noch mit eige­nen Hand­grif­fen, das muss im Pan­nen­fall auch so sein:

- Ein Rad kann jeder Auto­fah­rer mit dem Rad­schlüs­sel und dem Wagen­he­ber selbst wechseln.

- Der Aus­puff kann selbst gewech­selt wer­den, wenn eine Hebe­bühne vor­han­den und der Aus­puff nicht zu ver­ros­tet ist.

- Bei vie­len Fahr­zeu­gen las­sen sich die Brems­be­läge selbst erneu­ern, jedoch ist der vor­he­rige Blick in die Bedie­nungs­an­lei­tung zwin­gend: Manch­mal ist ein Dia­gno­se­ge­rät für das Jus­tie­ren der Beläge erforderlich.

- Den Wech­sel der Bat­te­rie schaf­fen die meis­ten Fah­rer noch allein.

- Einen Öl-, Luftfilter- und Kühl­was­ser­wech­sel ermög­li­chen eben­falls fast alle moder­nen Autos durch einen Laien.

- Eigent­lich nicht zu den Repa­ra­tu­ren gehö­ren das Auf­fül­len von Was­ser für die Schei­ben­wasch­an­lage und ein Aus­tausch von Schei­ben­wi­scher­blät­tern, auch das schafft jeder Fah­rer selbst.

Es gibt die Mög­lich­keit, eine Miet­werk­statt zu nut­zen, in der auch ein Kfz-Meister vor Ort ist. Wenn für die Brems­be­läge ein Dia­gno­se­ge­rät erfor­der­lich ist, gibt es die­ses in der Werk­statt, doch bei vie­len Autos las­sen sich neue Brems­be­läge selbst jus­tie­ren und übri­gens auch nicht ver­kehrt herum einbauen.

Bei den benö­tig­ten Tei­len lohnt es sich online zu ver­glei­chen. Ins­be­son­dere bei gebrauch­ten Auto­tei­len kann hier viel Geld gespart werden.

Bera­tung durch den Fachmann

Wen nur ein Hauch von Unsi­cher­heit besteht, ist eine fach­män­ni­sche Bera­tung zwin­gend, bevor jemand selbst Hand anlegt. Es dro­hen sonst Unfälle, wei­tere Pan­nen sowie der Ver­lust von Garan­tien und Ver­si­che­rungs­an­sprü­chen. Grund­sätz­lich gilt bei moder­nen Autos: Fin­ger weg von der Elek­tro­nik. Der ADAC ver­weist dar­auf, dass der Laie hier Schä­den mas­siv ver­grö­ßern kann, statt sie zu behe­ben. Dann wird die Repa­ra­tur in der Werk­statt erst rich­tig teuer. 


Gekürzt und erleichtert: Der neue Astra K von Opel

M 93/ Wikipedia

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Im Herbst 2015, recht­zei­tig zur IAA in Frank­furt (17. bis 27. Sep­tem­ber), wird Opel den kom­plett neu ent­wor­fe­nen Astra K prä­sen­tie­ren. Damit geht Opels Volumenmodell-Klassiker nach sechs Mal Kadett und fünf Mal Astra in die bereits elfte Fahr­zeug­gene­ra­tion. Neben einem neuen Design sol­len beson­ders Effi­zi­enz und Inno­va­tio­nen für den neuen Kom­pakt­wa­gen aus Rüs­sels­heim sprechen.

Momen­tan machen stark getarnte Pro­to­ty­pen die Runde und so lässt sich bis­wei­len nur wenig über das neue Astra-Design mut­ma­ßen. Opel-Chef Karl-Thomas Neu­mann nennt es ein „fan­tas­ti­schen Design“. Eine neue Licht­tech­nik soll ver­wen­det wer­den; die neu gestal­te­ten Schein­wer­fer und Rück­leuch­ten wer­den mit LED-Technik arbeiten.

Ent­ge­gen dem grund­sätz­li­chen Trend, der immer grö­ßer wer­den­den Autos, schrump­fen beim neuen Astra die Dimen­sio­nen. Die Karos­se­rie wird um 26 Mil­li­me­ter fla­cher und 49 Mil­li­me­ter kür­zer. Der Rad­stand wird um 23 Mil­li­me­ter redu­ziert. Dies liegt haupt­säch­lich an der neu ent­wi­ckel­ten GM-Fahrzeugplattform D2XX. Sie ist eben­falls dafür ver­ant­wort­lich, dass die Opel-Ingenieure das Fahr­zeug­ge­wicht sub­stan­zi­ell ver­rin­gern konn­ten. Zwi­schen 120 und 200 Kilo­gramm ver­liert der Astra K in sei­ner neu­es­ten Gene­ra­tion gegen­über dem Vor­läu­fer. So soll der Neue nicht nur merk­lich agi­ler, son­dern auch wirt­schaft­li­cher werden.

Im Motor­raum kann vor­läu­fig mit dem Ein­satz von drei Ben­zi­nern und drei Die­seln gerech­net wer­den. Der Ein­stiegs­ben­zi­ner wird dabei erst­ma­lig das schon aus dem Corsa und dem Adam bekannte Einliter-Dreizylinder-Aggregat mit 77 kW sein. Dane­ben ste­hen ein 1,4-Liter-Vierzylinder mit 106 kW und ein 147 kW star­ker 1,6-Liter-Vierzylinder zur Aus­wahl. Der 1,6-Liter-Selbstzünder wird wohl in den Leis­tungs­ni­veaus 69, 109 und 125 kW offe­riert. Auf Getriebe-Seite ist mit manu­el­len Fünf- und Sechsgang-Getrieben zu rech­nen. Ein DSG-Getriebe wird auch im neuen Astra nicht Ein­zug hal­ten. Dafür soll im Laufe des ers­ten Modell-Zyklus eine Achtgang-Automatik Ein­zug ein­ge­führt werden.

Auch in puncto Assis­tenz und Mul­ti­me­dia tut sich etwas: „Mit den unter­schied­li­chen Astra-Generationen hat Opel immer wie­der inno­va­tive Tech­no­lo­gien aus höhe­ren Fahr­zeug­klas­sen ins erschwing­li­che Kom­pakt­seg­ment geholt“, äußerte sich Opel-Chef Neu­mann. Wie genau diese Inno­va­tio­nen aus­se­hen, ist bis­her noch nicht bekannt. 


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