kostenlose Werkstattsuche
SERVICE HOTLINE: +49 (0)6301 - 600 2999(1)

Schlagwort: Opel

Messehighlight auf der IAA 2015: Der Opel Astra (2015)

M 93/ Wikipedia

Opel verspricht, dass sein neuer Opel Astra viele Premium-Modelle in den Schatten stellt. Auf der Internationalen Automobil-Ausstellung 2015 in Frankfurt ist das Kompaktmodell jedenfalls ein Publikumsmagnet. Das mag vielleicht auch daran liegen, dass es Opel geschafft hat ein Model zu schaffen, was von außen kompakter wirkt und innen mehr Raum bietet. Zudem ist der Neue 140 Kilogramm leichter, 5 Zentimeter kürzer und 2 Zentimeter niedriger. Dass der Astra viele neue Features erhalten hat, lässt vermuten, dass Opel viel Hoffnung in den 2015er Jahrgang steckt.

Zu den neuen Features zählt unter anderem das Matrix-Lichtsystem mit Namen IntelliLux. Dieses System blendet vorrangige Fahrzeuge aus. Das Ergebnis ist eine verbesserte Sicht. Der Service-Assistent „OnStar“ wurde zum ersten Mal in einem Auto von Opel eingebaut. Per Knopfdruck lässt es sich mit einem OnStar-Mitarbeiter verbinden und beispielsweise die gewünschte Route ins Navigationsgerät laden oder den Zustand des Fahrzeugs übermitteln. Diese Funktion könnte ein echter Segen für Autofahrer darstellen.

Bei der Motorenauswahl stehen 69 bis 147 kW zur Wahl. Es kann zudem zwischen Benzin und Diesel differenziert werden. Die Motoren warten mit vier Zylindern und einem Hubraum von 1,6 Litern auf. Der niedrigste Verbrauch wird mit 3,4 Litern auf 100 Kilometern für den 1,6-Liter-CDTI-Diesel angegeben. Durch diese Konstellationen könnte sich der neue Astra tatsächlich an die Spitze der Kompaktwagen katapultieren. Der Wagen kann ab Oktober 2015 bestellt werden, die Preise starten bei 18 000 Euro.


Was die 66. IAA 2015 bietet

Denis Junker / fotolia

Die IAA ist der Ort für Trends und Innovationen innerhalb der Automobilbranche. Vom 17. Bis zum 27. September 2015 zeigt die größte und wichtigste Pkw-Ausstellung mit rund 1 000 Ausstellern aus 40 Ländern unter dem Motto „Mobilität verbindet“ was sie zu bieten hat.

Das Innovationsthema der Internationalen Automobil-Ausstellung 2015 in Frankfurt am Main ist das autonome und vernetzte Fahren. Durch die Interdisziplinarität des Leitthemas finden sich auch Stände des Telekommunikationsbereiches auf der Messe. Treffpunkt für Neuheiten ist der gesonderte Ausstellungsbereich „New Mobility World“ in Halle H3.1. Aufgeteilt wird die Ausstellung durch fünf Themenfelder: „Connected Car“, „Automated Driving“, „E-Mobility“, „Urban Mobility“ und „Mobility Services“.

Auch Probefahren ist auf der IAA 2015 wieder möglich. Acht Hersteller bieten kostenlose Testfahrten im öffentlichen Straßenverkehr an. Etwa 25 Minuten sind pro Besucher zugelassen. Voraussetzung sind ein Führerschein und Personalausweis.

Zahlreiche Erstveröffentlichungen stehen mit der IAA an. Mit Spannung werden erwartet: der Mercedes C 63 AMG und C-Klasse Coupé, Kias neue Mittelklasse und Sportage, der Audi Q6, Skodas neuer Rapid und Octavia RS, die neue Navara Generation von Nissan, Mazdas Koeru, der Baleno von Suzuki und der Opel Astra. Audi bringt außerdem eine neue OLED-Leuchte mit. Durch die OLED-Technik wird eine hohe Homogenität des Lichtes erreicht, zudem lässt sie sich stufenlos einstellen. Sie wirft keine Schatten und benötigt keine Optiken, wie Lichtleiter oder Reflektoren.

Kinder kommen ebenfalls nicht zur kurz. Laut Pressemitteilung der IAA heißt es: „Für die Unterhaltung der kleinen Messebesucher ist ebenfalls gesorgt: Das IAA-Kinderkino (ab 5 Jahre) bietet in Halle 4.2 ein abwechslungsreiches Programm. Außerdem haben Kinder zwischen drei und 13 Jahren auf dem Freigelände (F4) die Gelegenheit, zum ersten Mal selbst das Lenkrad in die Hand zu nehmen und in der LEGOLAND® Fahrschule die Freude am Fahren zu entwickeln sowie ihr Fahrtalent zu erproben. Hier versetzen sie kleine Elektroautos der Firma Hyundai in Bewegung und haben darüber hinaus die einmalige Chance, ihren ersten eigenen ‚Führerschein‘ zu machen.“ Der Eintritt ist für Kinder frei.

Los geht es am 17. September für Fachbesucher, für das breite Publikum ab 19. September. Die Preise beginnen bei 8 Euro und enden bei 47 Euro. Karten vor Ort kosten mehr, als wenn sie über den IAA-Webshop erworben werden (http://www.iaa.de/tickets/). Die Öffnungszeiten sind täglich von 9 bis 19 Uhr.


Audi kommt 2016 mit Baby-SUV „Q1“

algre / fotolia

Audi möchte bei den kleinen SUVs mitmischen und kündigte schon im Dezember 2013 entsprechende Pläne an. Q1 soll der Kleine heißen, er setzt sich aus dem modularen Querbaukasten (MQB) von VW, welcher auch beim VW Golf oder dem A3 verwendet wurde, zusammen  und orientiert sich bei der Größe ebenfalls am A3 (4,24 Meter in der Länge und 2,60 Meter Radstand). Auch die meisten Motoren stammen aus dem A3. Der Erlkönig kommt auf fünf Türen. Preise sind noch nicht bekannt. Vermutet wird, dass der Ingolstädter in der Basisversion unter 25 000 Euro bleiben könnten. Damit wäre er der Konkurrenz voraus: BMW X1 ab 28 150 Euro, Mercedes GLA ab 27 668 Euro oder der Opel Mokka ab 18 990 Euro.


Auto selbst reparieren: Was ist bei modernen Fahrzeugen noch möglich?

Photographee.eu / fotolia

Bis vor etwa 20 Jahren galt es als selbstverständlich und sogar als Ehrensache, eine kleine Reparatur am Auto selbst durchzuführen. Das sparte Kosten und war oft die effektivste Pannenhilfe in Ost und West: Wer als Westdeutscher mit dem VW oder Opel unterwegs war, wusste sich zumindest in ländlichen Gegenden oder im Ausland am liebsten selbst zu helfen, ehe eine Werkstatt gefunden wurde. Die ostdeutschen Besitzer von Trabant und Wartburg hatten als Standardwerkzeug immer einen Hammer (!) im Auto, der Trabbi brauchte beispielsweise gelegentlich einen leichten Schlag auf den Anlasser, damit dieser funktionierte. Beim Wartburg sprang gern der Getriebeschalthebel heraus, ein Handgriff genügte aber, um ihn wieder einrasten zu lassen. Die westdeutschen Landsleute waren derweil oft damit beschäftigt, den Keilriemen ihres VW Käfer selbst zu wechseln. Kurz und gut: Technisches Grundverständnis genügte für solche Arbeiten. Aber heute?

Der schwierige Lampenwechsel

Ab den 1990er Jahren hielt die Elektronik Einzug in die Fahrzeugtechnik, das setzte den Do-it-yourself-Reparaturen mehr und mehr enge Grenzen. Doch die Elektronik ist es nicht allein: Auch die Anordnung vieler Bauteile, angefangen bei den Lampen, ist bei einigen Modellen so kompliziert, dass der Wechsel ohne Werkstatt einfach nicht zu schaffen ist. Die Autofahrer sind oft der Auffassung, dass doch zumindest ein Lampenwechsel oder mechanische Defekte selbst zu beheben sein müssten, doch es gibt enge Grenzen. Für den Glühbirnenwechsel muss oft der komplette Kotflügel herunter, manchmal muss das Auto dafür auch auf eine Hebebühne. Es gibt Ausnahmen wie etwa beim Nissan Note, bei dem der Fahrer nur eine Manschette lösen und mit Fingerspitzengefühl die Klammer zur Seite schieben muss, was nach dem dritten Lampenwechseln mit geschlossenen Augen gelingt. Keine Chance hingegen beim Kleinwagen Honda Jazz oder beim Smart Cabrio: Die vordere Verkleidung muss ab, das schafft ordentlich nur eine Werkstatt. Beim Chrysler 300 M dauert ein Lampenwechsel in der Werkstatt 72 Minuten und ist entsprechend teuer. Dabei hängt der komplizierte Wechsel nicht von der Preisklasse des Autos ab, denn beim Porsche Boxster können die Fahrer mit beiliegendem Werkzeug ihren Frontscheinwerfer selbst herausbauen, was auch der technische Laie in fünf Minuten schafft. Das sollte eigentlich zum Standard werden, denn schon seit einigen Jahren gibt es die Ergänzung 07 zur EU-Richtlinie ECE 48, die den Herstellern vorschreibt, die Scheinwerfer so zu konstruieren, dass die Fahrer die Lampen mit Bordmitteln selbst austauschen können. Das gilt natürlich nur für europäische Fahrzeuge und hier wiederum nicht für LED- und Xenon-Anlagen, an denen hohe Spannungen anliegen. Es bleibt dabei: Ein schlichter Lampenwechsel kann teuer werden.

Was ist an modernen Autos noch selbst zu reparieren?

Einige Dinge funktionieren natürlich noch mit eigenen Handgriffen, das muss im Pannenfall auch so sein:

– Ein Rad kann jeder Autofahrer mit dem Radschlüssel und dem Wagenheber selbst wechseln.

– Der Auspuff kann selbst gewechselt werden, wenn eine Hebebühne vorhanden und der Auspuff nicht zu verrostet ist.

– Bei vielen Fahrzeugen lassen sich die Bremsbeläge selbst erneuern, jedoch ist der vorherige Blick in die Bedienungsanleitung zwingend: Manchmal ist ein Diagnosegerät für das Justieren der Beläge erforderlich.

– Den Wechsel der Batterie schaffen die meisten Fahrer noch allein.

– Einen Öl-, Luftfilter- und Kühlwasserwechsel ermöglichen ebenfalls fast alle modernen Autos durch einen Laien.

– Eigentlich nicht zu den Reparaturen gehören das Auffüllen von Wasser für die Scheibenwaschanlage und ein Austausch von Scheibenwischerblättern, auch das schafft jeder Fahrer selbst.

Es gibt die Möglichkeit, eine Mietwerkstatt zu nutzen, in der auch ein Kfz-Meister vor Ort ist. Wenn für die Bremsbeläge ein Diagnosegerät erforderlich ist, gibt es dieses in der Werkstatt, doch bei vielen Autos lassen sich neue Bremsbeläge selbst justieren und übrigens auch nicht verkehrt herum einbauen.

Bei den benötigten Teilen lohnt es sich online zu vergleichen. Insbesondere bei gebrauchten Autoteilen kann hier viel Geld gespart werden.

Beratung durch den Fachmann

Wen nur ein Hauch von Unsicherheit besteht, ist eine fachmännische Beratung zwingend, bevor jemand selbst Hand anlegt. Es drohen sonst Unfälle, weitere Pannen sowie der Verlust von Garantien und Versicherungsansprüchen. Grundsätzlich gilt bei modernen Autos: Finger weg von der Elektronik. Der ADAC verweist darauf, dass der Laie hier Schäden massiv vergrößern kann, statt sie zu beheben. Dann wird die Reparatur in der Werkstatt erst richtig teuer.


Gekürzt und erleichtert: Der neue Astra K von Opel

M 93/ Wikipedia

Im Herbst 2015, rechtzeitig zur IAA in Frankfurt (17. bis 27. September), wird Opel den komplett neu entworfenen Astra K präsentieren. Damit geht Opels Volumenmodell-Klassiker nach sechs Mal Kadett und fünf Mal Astra in die bereits elfte Fahrzeuggeneration. Neben einem neuen Design sollen besonders Effizienz und Innovationen für den neuen Kompaktwagen aus Rüsselsheim sprechen.

Momentan machen stark getarnte Prototypen die Runde und so lässt sich bisweilen nur wenig über das neue Astra-Design mutmaßen. Opel-Chef Karl-Thomas Neumann nennt es ein „fantastischen Design„. Eine neue Lichttechnik soll verwendet werden; die neu gestalteten Scheinwerfer und Rückleuchten werden mit LED-Technik arbeiten.

Entgegen dem grundsätzlichen Trend, der immer größer werdenden Autos, schrumpfen beim neuen Astra die Dimensionen. Die Karosserie wird um 26 Millimeter flacher und 49 Millimeter kürzer. Der Radstand wird um 23 Millimeter reduziert. Dies liegt hauptsächlich an der neu entwickelten GM-Fahrzeugplattform D2XX. Sie ist ebenfalls dafür verantwortlich, dass die Opel-Ingenieure das Fahrzeuggewicht substanziell verringern konnten. Zwischen 120 und 200 Kilogramm verliert der Astra K in seiner neuesten Generation gegenüber dem Vorläufer. So soll der Neue nicht nur merklich agiler, sondern auch wirtschaftlicher werden.

Im Motorraum kann vorläufig mit dem Einsatz von drei Benzinern und drei Dieseln gerechnet werden. Der Einstiegsbenziner wird dabei erstmalig das schon aus dem Corsa und dem Adam bekannte Einliter-Dreizylinder-Aggregat mit 77 kW sein. Daneben stehen ein 1,4-Liter-Vierzylinder mit 106 kW und ein 147 kW starker 1,6-Liter-Vierzylinder zur Auswahl. Der 1,6-Liter-Selbstzünder wird wohl in den Leistungsniveaus 69, 109 und 125 kW offeriert. Auf Getriebe-Seite ist mit manuellen Fünf- und Sechsgang-Getrieben zu rechnen. Ein DSG-Getriebe wird auch im neuen Astra nicht Einzug halten. Dafür soll im Laufe des ersten Modell-Zyklus eine Achtgang-Automatik Einzug eingeführt werden.

Auch in puncto Assistenz und Multimedia tut sich etwas: „Mit den unterschiedlichen Astra-Generationen hat Opel immer wieder innovative Technologien aus höheren Fahrzeugklassen ins erschwingliche Kompaktsegment geholt„, äußerte sich Opel-Chef Neumann. Wie genau diese Innovationen aussehen, ist bisher noch nicht bekannt.


Seite123...