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Bremsbeläge wechseln

Eine regelmäßige Kontrolle der Bremsbeläge erhöht die Sicherheit im Straßenverkehr

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Unter dem Begriff Bremsbelag wird bei Fahrzeugen ein Bauteil verstanden, welches mittels Reibung an einer Bremstrommel bzw. einer Bremsscheibe Reibungsenergie in Wärme umwandelt, um dadurch bei Fahrzeugen eine Reduktion der Geschwindigkeit zu bewirken. Häufig werden Bremsbeläge auch als „Bremsbacken“ bei Trommelbremsen bzw. „Bremsklötze“ bei Scheibenbremsen bezeichnet.

Bremsbeläge wechseln

Funktion und Bauart der Bremsbeläge

Ein normaler Bremsbelag besteht in der Regel aus folgenden Materialien:

  • einer Trägerplatte aus Metall oder Sintermetall
  • einem Reibwerkstoff
  • (bei Bremsklötzen teilweise Dämmplatten zur Geräuschdämmung)

Der Reibwerkstoff eines Bremsbelages kann große Reibungskräfte erzeugen und gleichzeitig ein „Festfressen“ verhindern. Der Reibwerkstoff wird bei Trommelbremsen auf die Bremsbacke aufgeklebt oder aufgenietet, bei Scheibenbremsen ist er mit dem Belagträger aus Stahl verklebt. Folgende Eigenschaften werden von einem Reibwerkstoff verlangt:

  • mechanische Belastbarkeit (große Warmfestigkeit, Abscherfestigkeit und Standzeit),
  • gleich bleibende Reibungszahl,
  • Temperaturbeständigkeit um ein Verglasen zu verhindern,
  • Unempfindlichkeit gegenüber Schmutz und Wasser.

Entsprechend der Zusammensetzung der Reibmittel-Mixtur wird unterschieden zwischen Semi-Metallic-, Organic-, Low-Metallic- und Ceramic-Reibwerkstoff. Früher wurde vornehmlich der gesundheitsschädliche Asbest verwendet, was aber in der EU seit Einführung der Asbestverordnung im Jahre 1989 verboten ist.

Nach dem die alten Bremsbeläge ersetzt wurden und durch die neuen Bremsbeläge eingewechselt sind, ist folgendes zu beachten. Die neuen Bremsbeläge entfalten erst ihre volle Bremswirkung nach einer gewissen Einfahrzeit, wobei sich die Belagoberfläche an die Oberfläche der Bremsscheibe bzw. Trommel anpasst. Während dieser Phase verändert sich auch das Material an der Kontaktfläche zur Bremsscheibe bzw. Trommel und es bildet sich Reibkohle. Erst dann erreichen die Bremsbeläge die optimale Verbindung der Reibpaarung (Bremsbelag/Scheibe bzw. Bremsbelag/Trommel) und so beim Bremsen die maximale Verzögerung.

Bremsbeläge haben einen maximalen Verschleißpunkt. Ist dieser erreicht, muss dringend ein wechsel der Bremsbeläge stattfinden. Für das wechseln der Bremsbeläge sollten Sie eine Autowerkstatt aufsuchen. Denn wenn die Bremsanlage nicht Ordnungsgemäß läuft, Herrscht Lebensgefahr für alle Verkehrsteilnehmer, diese Gefahr sollten Sie beim Bremsbeläge wechseln nicht unterschätzen.

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