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Luftfilter reinigen

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Ein Verbrennungsmotor benötigt für eine reibungslose Verbrennung neben Kraftstoff auch Sauerstoff. Diesen Sauerstoff beziehen Verbrennungsmotoren aus ihrer Umgebungsluft. Luftfilter in Kraftfahrzeugen haben demnach zwei wesentliche Aufgaben zu erfüllen. Zum einen sollen sie die Ansaugluft eines Verbrennungsmotors reinigen und auf akzeptable Werte reduzieren und zum anderen die teilweise sehr starken Ansauggeräusche der Luft wirksam dämpfen.

Verbraucht ein Kraftfahrzeug beispielsweise 10 l/100 km, benötigt es für die Verbrennung ca. 100 m³ Luft. Bei einem Staubgehalt der Luft von beispielsweise 0,05 g/m³ ergäbe sich eine Staubmenge von ca. 5 g. Diese Staubmenge könnte in den Ölkreislauf des Motors gelangen und dort eine Art Schleifpaste bilden, die zu starkem Verschleiß der Bauteile, wie beispielsweise der Kolben, der Ventilführung oder der Pleuellager, führen könnte.

 

Luftfilter reinigen

Um die Geräuschdämpfung realisieren zu können, ist es notwendig, relativ große Gehäuse bereitzustellen, in denen die verschiedenen Filterarten mit möglichst großer Oberfläche und entsprechendem Staubspeichervermögen untergebracht werden können.

Luftfilter Bauarten

Entsprechend der jeweiligen Umwelteinflüsse, denen ein Kraftfahrzeug ausgesetzt ist bzw. gemäß spezieller Erfordernisse werden verschiedene Arten Luftfiltern unterschieden. So kann die Ansaugluft durch engmaschige Siebe, engporige Filterstoffe, Öl benetzte Flächen oder durch Anwendung der Fliehkraft gefiltert werden.

Trockenluftfilter ist die am häufigsten in Personenkraftwagen eingesetzte Luftfilterart. Grund ist, dass deren Aufbau und Wartung sehr einfach ist und diese sehr wirksam sind. Bei ihm erfolgt die Staubausscheidung durch Filtereinsätze (Patronen) aus gefalteten Luftfiltermedien. Luftfiltermedien können aus Papier, Vlies oder aus einer Kombination aus Papier und sog. Meltblown (Kunststofffasern) bestehen. Die Lebensdauer dieser Filtermedien hängt dabei im Wesentlichen von der Größe der Luftfiltermedien sowie vom Staubgehalt der Luft ab.

Nassluftfilter bzw. Öl getränkte Filter werden überwiegend in Motorrädern oder älteren Traktoren verwendet. Dieser Filtereinsatz besteht aus einem mit Öl benetzten Metallgewebe. Die durchströmende Luft kommt in Berührung mit den zahlreichen Öl benetzten Metallfäden, wobei sich die mitgeführten Schmutzpartikel an diesen festsetzen.

Bei Ölbadluftfiltern befindet sich im Filtergehäuse unter dem Filtereinsatz aus Metallgewebe zusätzlich ein Ölbad. Die einströmende Luft trifft dabei auf den Ölspiegel und reißt dabei kleine Öltropfen mit, welche sich im Filtereinsatz absetzen. Von dort tropfen sie ab und nehmen die angesammelten Staubpartikel mit ins Ölbad. Wegen dieser Selbstreinigungsfunktion haben Ölbadluftfilter lange Standzeiten (Zeit bis zur nächsten Wartung, Reinigung …). Ein Nachteil dieser Luftfilter ist, dass bei diesem hohe Luftwiderstände entstehen, was zu einer Leistungsminderung führt. Dies ist auch der Grund, warum diese Luftfilter im Pkw-Bereich kaum Anwendung finden und überwiegend im militärischen Bereich eingesetzt werden.

Schleuderluftfilter bzw. Zyklonfilter sind unentbehrlich bei Kraftfahrzeugen, die regelmäßig in sehr staubhaltiger Luft arbeiten müssen, wie beispielsweise landwirtschaftliche Maschinen oder Nutzfahrzeuge. Der Filter dient als Vorfilter, wobei die angesaugte Luft in eine rasche Drehung versetzt und der grobe Staub durch die Zentrifugalkraft ausgeschieden wird. Der feinere Staub wird anschließend in einem Ölbad zurückgehalten. Neben großen Staubmengen kann sogar Wasser gefiltert werden.

Luftfilter Reinigung und Montage

Verunreinigungen in der angesaugten Luft können nicht nur zu einem frühzeitigen Verschleiß von Bauteilen in einem Motor führen, auch blockiert ein verstopfter Luftfilter die für die Verbrennung notwendige Luftzufuhr. Die Folge ist eine uneffiziente Verbrennung und somit ein Leistungsabfall und steigender Verbrauch. Daher sollten Luftfilter regelmäßig entsprechend den Angaben des Fahrzeugherstellers gewechselt werden.

Der Wechsel eines Luftfilters ist in der Regel auch für ungeübte „Schrauber“ leicht durchzuführen. Zunächst einmal benötigt man einen passenden Luftfilter, der entweder beim Hersteller oder im Zubehörhandel bezogen werden kann. Weiterhin sollte man entsprechendes Werkzeug zur Hand haben, wobei normalerweise ein einfacher Schraubendreher ausreichend ist. Nach dem Öffnen der Motorhaube ist zunächst ebenfalls der Luftfilterkasten zu öffnen. Die Position des Luftfilterkastens im Motorraum ist von Fahrzeug zu Fahrzeug unterschiedlich. Er lässt sich aber häufig an einem Ansaugrohr erkennen, welches vom Luftfilterkasten zum Kotflügel führt. Ist der Luftfilterkasten geöffnet, kann der Luftfiltereinsatz aus dem Gehäuse entnommen und anschließend der Luftfilterkasten mit einem Lappen grob gereinigt werden. Anschließend kann der neue Luftfilter in umgekehrter Reihenfolge wieder eingebaut werden.

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